Mensch, Mück! Ein Gutverdiener am Rande der Sozialhilfe
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 R140169/105
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014
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24. Juli 2014
Klaus Mück fragt sich manchmal: "Warum bleibe ich nicht einfach zuhause?" Der Karlsruher ist nach einem Badeunfall vor 32 Jahren vom Hals abwärts gelähmt. Zehn Assistenten betreuen ihn rund um die Uhr. Putzen die Zähne, helfen beim Kaffeetrinken. Dennoch lässt sich der 47-Jährige Tag für Tag vom Dachgeschoss seines Hauses in den VW-Bus "verladen", wie er selbst sagt, und an seinen Arbeitsplatz fahren. Mück forscht am Fraunhofer Institut und entwickelt mit der eigenen Firma Software für Fitnessstudios. Der promovierte Informatiker verdient gutes Geld, aber er muss fast alles abgeben. Denn seine Betreuung, die so genannte "Eingliederungshilfe", kostet den Staat im Monat gut 10.000 Euro. Mehr als 2.600 Euro darf Mück deshalb nicht sparen. "Ich verdiene mein eigenes Geld, kann aber nicht darüber bestimmen. Das ist sehr erniedrigend", sagt Mück. Behindertenverbände wollen die "Eingliederungshilfe" schon lange reformieren. Bislang ohne Erfolg.
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Audio-Visuelle Medien
Mück, Klaus; Informatiker
Behinderter: Arbeitsplatz
Sozialhilfe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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