Gefährder im Visier - Wie viel Videoüberwachung braucht das Land?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 R170003/204
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/028 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2017 >> Unterlagen
19. Januar 2017
Jagd auf Terroristen und andere Verbrecher. Bürger und Politiker wollen mehr Videoüberwachung. Datenschützer warnen. - Mehr Kameras, mehr Sicherheit?
Fast zwei Drittel der Deutschen wünschen sich laut aktuellen Umfragen mehr Videoüberwachung. Viele fühlen sich unsicher auf öffentlichen Plätzen, sogar zu Hause. Sie haben Angst, zum Opfer eines Verbrechens zu werden.
Fahndungserfolge der Polizei zeigen: Kameraaufnahmen können helfen, mutmaßliche Täter aufzuspüren, wie etwa im Fall der ermordeten Studentin in Freiburg. Auch Grüne und CDU im Landtag unterstützen Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), der die Videoüberwachung ausweiten will. Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz sagte, die Grünen seien bereit, alles mitzutragen, was die Sicherheit verbessere und verfassungsrechtlich möglich sei.
Doch Datenschützer warnen: Kaum eine Kamera habe jemals ein Verbrechen verhindert. Selbstmordattentäter suchten sogar die Aufmerksamkeit über Kameras. Und auch den Trend zu Überwachungskameras rund um Privathäuser beobachten Datenschützer mit Sorge.
Gast im Studio: Stefan Brink, Landesbeauftragter für den Datenschutz
Fast zwei Drittel der Deutschen wünschen sich laut aktuellen Umfragen mehr Videoüberwachung. Viele fühlen sich unsicher auf öffentlichen Plätzen, sogar zu Hause. Sie haben Angst, zum Opfer eines Verbrechens zu werden.
Fahndungserfolge der Polizei zeigen: Kameraaufnahmen können helfen, mutmaßliche Täter aufzuspüren, wie etwa im Fall der ermordeten Studentin in Freiburg. Auch Grüne und CDU im Landtag unterstützen Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), der die Videoüberwachung ausweiten will. Grünen-Fraktionschef Andreas Schwarz sagte, die Grünen seien bereit, alles mitzutragen, was die Sicherheit verbessere und verfassungsrechtlich möglich sei.
Doch Datenschützer warnen: Kaum eine Kamera habe jemals ein Verbrechen verhindert. Selbstmordattentäter suchten sogar die Aufmerksamkeit über Kameras. Und auch den Trend zu Überwachungskameras rund um Privathäuser beobachten Datenschützer mit Sorge.
Gast im Studio: Stefan Brink, Landesbeauftragter für den Datenschutz
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Audio-Visuelle Medien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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