Müller, Ernst (Bestand)
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VI. HA, Nl Müller, E.
Tektonik >> NICHTSTAATLICHE PROVENIENZEN >> Firmen, Familien und Personen >> Personen >> Wissenschaftliche Beamte >> Archivare
Laufzeit: 1894 - 1930
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1877 - 1941
Der Nachlass von Dr. Ernst Müller, Staatsarchivrat, wurde dem Geheimen Staatsarchiv 1953 von Herrn Dr. O. Neubecker als Geschenk übergeben (Akz. 50/1953) und der Rep. 92 (Nachlässe) zugeordnet (vgl. Wolfgang A. Mommsen: Die Nachlässe in den deutschen Archiven, Boppard a. Rhein 1983, S. 983). Bei dem vorliegenden Material handelt es sich überwiegend um Schriftwechsel und Manuskripte aus seiner Tätigkeit für die Historische Kommission für Westfalen und für die Monumenta Germaniae.
Berlin, Juli 1986
Heidemarie Nowak
Nachtrag:
Die Akzession 56/2001 (Nr. 170-212) wurde dem GStA im November 2001 vom Heimatverein Kleinmachnow geschenkt. Mit Einführung der neuen Tektonik im GStA PK wurde der ehemals als I. Hauptabteilung Rep. 92 geführte Nachlass Ernst Müller im Jahr 2001 der neu gebildeten VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe angegliedert.
Lebenslauf:
(Vgl. Mitteilungsblatt der Preußischen Archivverwaltung für 1941, S. 2-3)
22. März 1877 geboren in Halle an der Saale, Vater: Kreisrichter
1896-1900 Studium an den Universitäten Marburg, Halle, Berlin
1. Feb. 1901 Archivvolontär im Staatsarchiv Münster
11. Mai 1901 Promotion mit der Dissertation: Das Itinerar Kaiser Heinrich III.
1. Okt. 1901- Feb. 1903 Archivvolontär in Magdeburg und Marburg
28. Feb. 1903 Staatsprüfung für den höheren Dienst
1. März 1903 Historische Kommission für Westfalen
1. April 1904 Archivhilfsarbeiter im Staatsarchiv Magdeburg
1. Juni 1905 Archivassistent im Geheimen Staatsarchiv
1. Juli 1905 Wiss. Mitarbeiter der Zentraldirektion Monumenta Germaniae hinstorica
1911 wieder Geheimes Staatsarchiv
1. Apr. 1912 Kgl. Archivar im Geheimen Staatsarchiv
1. Apr. 1920 Staatsarchivar und zugleich Dozent für die Ausbildung für den wiss. Dienst
1923 Staatsarchivrat
1. Juli 1931 Abteilungsleiter im Geheimen Staatsarchiv
1. Okt. 1939 Pensionierung auf eigenen Wunsch
4. April 1941 gestorben in Klein-Machnow bei Berlin
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Müller, E.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1877 - 1941
Der Nachlass von Dr. Ernst Müller, Staatsarchivrat, wurde dem Geheimen Staatsarchiv 1953 von Herrn Dr. O. Neubecker als Geschenk übergeben (Akz. 50/1953) und der Rep. 92 (Nachlässe) zugeordnet (vgl. Wolfgang A. Mommsen: Die Nachlässe in den deutschen Archiven, Boppard a. Rhein 1983, S. 983). Bei dem vorliegenden Material handelt es sich überwiegend um Schriftwechsel und Manuskripte aus seiner Tätigkeit für die Historische Kommission für Westfalen und für die Monumenta Germaniae.
Berlin, Juli 1986
Heidemarie Nowak
Nachtrag:
Die Akzession 56/2001 (Nr. 170-212) wurde dem GStA im November 2001 vom Heimatverein Kleinmachnow geschenkt. Mit Einführung der neuen Tektonik im GStA PK wurde der ehemals als I. Hauptabteilung Rep. 92 geführte Nachlass Ernst Müller im Jahr 2001 der neu gebildeten VI. Hauptabteilung Familienarchive und Nachlässe angegliedert.
Lebenslauf:
(Vgl. Mitteilungsblatt der Preußischen Archivverwaltung für 1941, S. 2-3)
22. März 1877 geboren in Halle an der Saale, Vater: Kreisrichter
1896-1900 Studium an den Universitäten Marburg, Halle, Berlin
1. Feb. 1901 Archivvolontär im Staatsarchiv Münster
11. Mai 1901 Promotion mit der Dissertation: Das Itinerar Kaiser Heinrich III.
1. Okt. 1901- Feb. 1903 Archivvolontär in Magdeburg und Marburg
28. Feb. 1903 Staatsprüfung für den höheren Dienst
1. März 1903 Historische Kommission für Westfalen
1. April 1904 Archivhilfsarbeiter im Staatsarchiv Magdeburg
1. Juni 1905 Archivassistent im Geheimen Staatsarchiv
1. Juli 1905 Wiss. Mitarbeiter der Zentraldirektion Monumenta Germaniae hinstorica
1911 wieder Geheimes Staatsarchiv
1. Apr. 1912 Kgl. Archivar im Geheimen Staatsarchiv
1. Apr. 1920 Staatsarchivar und zugleich Dozent für die Ausbildung für den wiss. Dienst
1923 Staatsarchivrat
1. Juli 1931 Abteilungsleiter im Geheimen Staatsarchiv
1. Okt. 1939 Pensionierung auf eigenen Wunsch
4. April 1941 gestorben in Klein-Machnow bei Berlin
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Müller, E.
Umfang: 0,6 lfm (212 VE); Angaben zum Umfang: 0,6 lfm (212 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ