Verzicht der Stadt Bruck [Broc, Kanton Fribourg] auf Abzug, Nachsteuer und sonstige Abgaben von an württembergische Untertanen fallenden Erbschaften innerhalb ihres Gebiets.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 75 Bü 20
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 121 Schweiz
Schweiz >> 1. Archivalien württembergischer Provenienz und freundlicherweise zur Verfügung gestellter Abschriften eidgenössischer Provenienz >> 1.2. Akten >> König Philipp [II.] von Spanien einer- und die sechs katholischen eidgenössischen Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Freiburg andererseits schließen wegen des Herzogtums Mailand ein Bündnis über folgende Punkte: 1) Handel mailändischer Untertanen in den eidgenössischen Orten, 2) Kauf von Getreide und anderer Nahrung durch die Eidgenossen auf mailändischen Märkten, 3) Einkauf von Waffen und Verkauf von Vieh zu Mailand seitens der Eidgenossen, 4) freier Durchzug für spanisches Kriegsvolk durch das Gebiet der Eidgenossen, 5) zollfreier Transport sämtlicher Viktualien und sonstiger lebensnotwendiger Dinge durch das Herzogtum Mailand in Kriegsnöten der Eidgenossen, 6) Werbung von eidgenössischen Kriegsvolk zum Schutze des Herzogtums Mailand, 7) Verweigerung eidgenössischer Kriegsdienste gegenüber den Feinden desselben, Bestrafung derer, die sich dennoch anwerben lassen, 8) Besetzung des Bündnerlandes durch den Gouverneur von Mailand in Kriegen der genannten Orte mit den Bündnern, 9) Spanische Hilfe für die genannten Orte in Glaubenskriegen der Eidgenossen untereinander, 10) Gegenseitige Warnung vor Gefahren, 11) Beilegung alter Mißverständnisse, 12) Einhaltung dieser Artikel durch den mailändischen Gouverneur, 13) Übernahme eidgenössischer Galeerensträflinge, 14) Dauer des Bündnisses bis zu des Königs und dessen Sohnes Tod, 15) jedem der Orte alljährlich zu zahlende Pension von 1500 Kronen, 16) Aufkündigung des Bündnisses bei länger als ein Jahr während dem Verzug der Pensionen.
1588-1589
Bl. 1-6
Urkunden
König Philipp [II.] von Spanien einer- und die sechs katholischen eidgenössischen Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Freiburg andererseits schließen wegen des Herzogtums Mailand ein Bündnis über folgende Punkte: 1) Handel mailändischer Untertanen in den eidgenössischen Orten, 2) Kauf von Getreide und anderer Nahrung durch die Eidgenossen auf mailändischen Märkten, 3) Einkauf von Waffen und Verkauf von Vieh zu Mailand seitens der Eidgenossen, 4) freier Durchzug für spanisches Kriegsvolk durch das Gebiet der Eidgenossen, 5) zollfreier Transport sämtlicher Viktualien und sonstiger lebensnotwendiger Dinge durch das Herzogtum Mailand in Kriegsnöten der Eidgenossen, 6) Werbung von eidgenössischen Kriegsvolk zum Schutze des Herzogtums Mailand, 7) Verweigerung eidgenössischer Kriegsdienste gegenüber den Feinden desselben, Bestrafung derer, die sich dennoch anwerben lassen, 8) Besetzung des Bündnerlandes durch den Gouverneur von Mailand in Kriegen der genannten Orte mit den Bündnern, 9) Spanische Hilfe für die genannten Orte in Glaubenskriegen der Eidgenossen untereinander, 10) Gegenseitige Warnung vor Gefahren, 11) Beilegung alter Mißverständnisse, 12) Einhaltung dieser Artikel durch den mailändischen Gouverneur, 13) Übernahme eidgenössischer Galeerensträflinge, 14) Dauer des Bündnisses bis zu des Königs und dessen Sohnes Tod, 15) jedem der Orte alljährlich zu zahlende Pension von 1500 Kronen, 16) Aufkündigung des Bündnisses bei länger als ein Jahr während dem Verzug der Pensionen.
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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- 1. Archivalien württembergischer Provenienz und freundlicherweise zur Verfügung gestellter Abschriften eidgenössischer Provenienz (Classification)
- 1.2. Akten (Classification)
- König Philipp [II.] von Spanien einer- und die sechs katholischen eidgenössischen Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden, Zug und Freiburg andererseits schließen wegen des Herzogtums Mailand ein Bündnis über folgende Punkte: 1) Handel mailändischer Untertanen in den eidgenössischen Orten, 2) Kauf von Getreide und anderer Nahrung durch die Eidgenossen auf mailändischen Märkten, 3) Einkauf von Waffen und Verkauf von Vieh zu Mailand seitens der Eidgenossen, 4) freier Durchzug für spanisches Kriegsvolk durch das Gebiet der Eidgenossen, 5) zollfreier Transport sämtlicher Viktualien und sonstiger lebensnotwendiger Dinge durch das Herzogtum Mailand in Kriegsnöten der Eidgenossen, 6) Werbung von eidgenössischen Kriegsvolk zum Schutze des Herzogtums Mailand, 7) Verweigerung eidgenössischer Kriegsdienste gegenüber den Feinden desselben, Bestrafung derer, die sich dennoch anwerben lassen, 8) Besetzung des Bündnerlandes durch den Gouverneur von Mailand in Kriegen der genannten Orte mit den Bündnern, 9) Spanische Hilfe für die genannten Orte in Glaubenskriegen der Eidgenossen untereinander, 10) Gegenseitige Warnung vor Gefahren, 11) Beilegung alter Mißverständnisse, 12) Einhaltung dieser Artikel durch den mailändischen Gouverneur, 13) Übernahme eidgenössischer Galeerensträflinge, 14) Dauer des Bündnisses bis zu des Königs und dessen Sohnes Tod, 15) jedem der Orte alljährlich zu zahlende Pension von 1500 Kronen, 16) Aufkündigung des Bündnisses bei länger als ein Jahr während dem Verzug der Pensionen. (Record)