Güterbesitz, Einkünfte und Finanzen des Stifts zu Wiedenbrück
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B 905, 15
B 905 Kollegiatstift Wiedenbrück - Akten
Kollegiatstift Wiedenbrück - Akten >> 5. Grundbesitz
1485-1797
Enthaeltvermerke: Enthält: 1485-1504 Einnahmeregister Hermann Martinis sp. Paul Wordemanns aus der Präbende puerilis gen. infima ( mit Lücken). 1494 Entlastung Hermann Berners, Senior des Stifts zu Wiedenbrück, Theodericus Wulfs, Vikar zu Wiedenbrück, Johann Kalens, Vikar zu Stromberg, und Henricus Vryglincks, Testamentsvollstrecker des Priesters und Rektors der Schule zu Wierdenbrück, Johannes Vryglinck. 1559 Urteil des Gografen des Amtes Reckenberg über unerlaubten Hausbau. 1567 Vertrag zwischen der Stadt Wiedenbrück und dem Flecken Rheda über das Moor bei der Middelhege oder Eithaken. 1575 Obligation Dirich Princhers und seiner Frau Else zu Wiedenbrück bei Hermann Wippermann, Kanoniker und Vikar der Vikarie St. Crucis in Wiedenbrück (1655 an Bernhard Ißfort zu Münster abgetreten). 1577 Wechselbrief zwischen Kloster Liesborn und dem Stift Wiedenbrück über Gertrud Scherstoickers, Frau Hinrich Niggenhueß zu Langenberg gegen dessen Muhme Gertrud Niggenhueß. 1588 Obligation Gokes zu Sothus, Bauerschaft Batenhorst, und seiner Frau Else beim Kapitel zu Wiedenbrück bzw. dem St. Katharinen und Annen-Altar. 1589/90 Rechnungsbruchstücke des Stifts Wiedenbrück. 1598 Empfehlung der Kündigung der Stiftsländereien bei den Pächtern aus Rheda. 1603 Erbrecht. 1611-1621/29 Einkünfteverzeichnis (mit Papier und Pergamenteinband des 15. Jh.s) 1622/25 Rechnung der Burse (Bruchstück mit Nachträgen 1662-64) 1630/47 Quittungen 1631 Obligation Bürgermeister Hermann Heißings zu Wiedenbrück beim Kapitel zu Wiedenbrück. 1643 Quittung des Amtmanns Felix Holtmann zu Reckenberg für Rabe Elmerhaus v. Haxthausen zu Aussel. 1644-47/52/53 Ausgaberegister (Bruchstücke) 1647 Klage Elmerhausens v. Haxthausen zu Aussel über den Eigenbehörigen Bernd Linnemann zu Batenhorst. 1649 Anordnung Dr. Christoph Strengers und Johann Strengers als Deputierte für den Personenschatz der Geistlichen. 1650 Lehnszitation Rabe Elmerhaus v. Haxthausen zu Aussel durch Äbtissin Elisabeth Luise v. Herford. 1664 Einnahmen aus der Präbende des Kanonikers Petrus Stroschneider. 1668 Revers Christoffer Meiers zu Pavenstädt wegen des Beneficiums ad S. Georg für seinen Sohn Jobst Pavenstedt. 1674 Obligation Otto Kempers zu Wiedenbrück beim Kapitel zu Wiedenbrück. 1675 Rückstände des Meiers Bokampf seit 1662 1682 Bruchstück des Registers des Dechanten Sprenger. 1680-87 Teil eines Registers der Burse. 1675/84 Land- und Fruchtschatzung. 1689/91 Rücktritt Johann Christoph Schürmanns als Priester (sacellan) und Bestellung Heinrich Borchardts, dann Heinrich Heisings. 1689 Verkauf einer halben Wiese im Rinderpförtner Moor durch Otto Großlage und Johann Westmoller zu Wiedenbrück an Wilhelm Harsewinckel, Rentmeister zu Reckenberg, mit Abtretung an das Kapitel zu Wiedenbrück 1767. 1700 Obligation des Kolonen Andreis Bultmann zu Kattenstroth beim Kapitel zu Wiedenbrück 1703 Freibrief für Johann Witte gen. Vencordts. 1704/18 Verzeichnis geschenketer Kapitalien des Dechanten Heising. 1671-1709 Zinsbelege. 1712 Rechnungsbelege. 1713 Mortifikation von Obligationen der Witwe Hermann Pagendarms, Kleinschmied zu Wiedenbrück, beim Stift zu Wiedenbrück. 1715 Protest des Kapitels zu Wiedenbrück wegen verschiedener Ansprüche auf Ländereien. Obligation der Eheleute Johann und Anne Margarethe Schlickmann zu St. Vit bei Rat Bucksilber, Richter zu Rheda. 1716-20 Streit des Kapitels zu Wiedenbrück mit Rentmeister Harsewinkel über Ländereien. 1717 Mortifikation von Obligationen der Witwe des Lohherren Johann Heißing sowie von Bürgermeister und Rat der Stadt Wiedenbrück. 1718 Gutsherrliche Zustimmung der Regierung zu Rietberg zur Kapitalaufnahme Caspar Buhmanns zu Bokel beim Kapitel zu Wiedenbrück. 1719/20 Interzession der Regierung zu Reitberg für den Laufkötter wegen Pachtland, sowie dessen Bittschrift. 1720 Streit zwischen dem Kapitel zu Wiedenbrück und Rentmeister Harsewinkel zu Reckenberg wegen des Schönhoffschen Lehens. 1722-27 Quittungen. 1713-1728 Morgenkornquittungen des Rentmeisters zu Reckenberg. 1728 Obligation Bernd Schultes, Schuhmacher zu Rheda, und dessen Frau Anna Catharina Krummacher beim Kapitel zu Wiedenbrück. 1730/31 Rechnungsbelege. 1731 Verkauf eines Gartens an den Lohherrn Schem zu Wiedenbrück. 1733 Mortifikation einer Obligation der Stadt Wiedenbrück bei Stift. 1734 Mortifikation von Obligationen des Meiers Hensfurth zu Langenberg beim Stift zu Wiedenbrück. 1738 Schulden des Schulte Eblinghausen. Archivverzeichnis von Obligationen der Thesaurarie (1548-1746) 1739/41 Verzeichnis von Geldern aus der Memorienstiftung des Dechanten Heising. 1740 Formular eines Mortifikationsscheines. Quittung der Observanten zu Wiedenbrück über eine Zahlung aus dem Nachlaß der Jungfer Cale, auch Begräbniskosten. 1742 Mortifikationsschein des Kapitels zu Wiedenbrück für Otto Wulff und dessen Frau Maria Agnes Suren zu Wiedenbrück. 1747/48 Rechnungsregister der Fundation des Dechanten Heinrich Heising. 1754 Testamentsauszug Bernhard Creutzkampfs, gest. Dresden 1753 1755/56 Memorienregister des Kapitels zu Wiedenbrück. 1755 Register der Vikarien SS Crispini et Crispiniani und S. Nicolai. 1757 Verkauf eines Kampes in der Brunholzstraße zu Wiedenbrück durch Anna Maria Crone, Witwe des Amtsführers Tribel, an das Kapitel zu Wiedenbrück. 1765 Urteil und Urteilsbegründung in Sachen des Kapitesl zu Wiedenbrück gegen die Beamten zu Reckenberg wegen des Fischteiches des Kolonen Niehus zu Langenberg. 1766 Verkauf eines Kamps vor Wiedenbrück durch den Arzt Johannes Christoph Staffel und dessen Frau Agnes Stroit an das Kapitel zu Wiedenbrück. 1777 Lehnszitation des Kapitels zu Wiedenbrück durch die Abtei Herford wegen Linnemanns Erbe. 1777/78 Quittungen über den Kauf des Linnemanns Erbe. 1782 Grundstücksverkauf aus dem Nachlaß des Kanonikers und Seniors Andreas Schröder zu Wiedenbrück an den Scholaster Joseph Zumfelde. Vollmacht des Kapitels zu Wiedenbrück wegen der Belehnung durch den Freiherrn v. Hoerde zu Schwarzenraben. Abrechnung über den Lueskamp mit Lueskemper und Lueskock. 1788 Zufriedenheit über die landesherrliche Visitation des Stifts Wiedenbrück. 1789 Bestätigung Ernst Wilhelm Schröders als Kanoniker zu Wiedenbrück. 1797 Wunsch des Vikars Heising nach Bezug seiner Einkünfte während seines Studiums in Münster. o.J. Obligation der Eheleute Otto Voßmar und Catharina Elisabeth Meyer beim Stift zu Wiedenbrück.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:59 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.3. Fürstbistum Osnabrück: Amt Reckenberg (Tektonik)
- Kollegiatstift Wiedenbrück (Tektonik)
- Kollegiatstift Wiedenbrück / Akten (Bestand)
- 5. Grundbesitz (Gliederung)