Kläger: Lt. Johann Schlebusch, Ratsherr, als Kurator der Anna Anckelmann, Witwe des Ratsherrn Lt. Diedrich Niebur (Kläger).- Beklagter: Vogt, Hauptleute und Insassen des Billwerder und des Billwerder Ausschlags (Beklagte) sowie der Rat der Stadt Hamburg als Nebenbeklagter.- Streitgegenstand: Appellationis; Beschlagnahme der Hauergelder und der Ernte wegen der unterlassenen Unterhaltung des Deiches am Billhorn (Bullhorn), dem Vorland des Billwerder Ausschlags
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Kläger: Lt. Johann Schlebusch, Ratsherr, als Kurator der Anna Anckelmann, Witwe des Ratsherrn Lt. Diedrich Niebur (Kläger).- Beklagter: Vogt, Hauptleute und Insassen des Billwerder und des Billwerder Ausschlags (Beklagte) sowie der Rat der Stadt Hamburg als Nebenbeklagter.- Streitgegenstand: Appellationis; Beschlagnahme der Hauergelder und der Ernte wegen der unterlassenen Unterhaltung des Deiches am Billhorn (Bullhorn), dem Vorland des Billwerder Ausschlags
211-2_A 18
A 964
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> A
1375,1630-1653
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Ulrich Stieber. Beklagter: Dr. Conrad Blawfelder (Blaufelder); Nebenbeklagter: Dr. Georg Goll.- Instanzen: 1. Obergericht 1643-1645. 2. Reichskammergericht 1643-1653.- Darin: Schemantische Skizzen des alten und neuen Deichs und Landes im Billwerder Ausschlag von 1648 (Q 16); Überlassung des Billwerder Ausschlags an Hamburg Bürger und Landleute auf dem Billwerder durch Adolph VI, Graf von Holstein und Stormarn, gegen Abgaben von 1375 (Q 18); Verträge und Vergleich zwischen dem Ratsherrn Johann Rodenborg (Rotenburg) und den Verordneten der Kämmerei über den Verkauf von Ländereien bei Bullenhusen und auf dem Billhorn von 1635 und 1640 (Q 22, Q 13, Anlage C; Q 35); Verträge und Vergleich zwischen Johann Rodenborg und Diedrich Niebur über die Abtretung und den Verkauf von Land auf dem Billhorn von 1635 und 1638 (Q 23, Q 18, Q 19); Vergleich zwischen den Anliegern über die Unterhaltung des Billhorner Deiches und Aufstellung nebst schematischer Skizze über die zugewiesenen Deichabschnitte von 1640 und 1645 (Q 12, Anlagen A und B; Q 17); Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Nürnberg in Altdorf von 1644 (Q 33); Kaiserlicher Schutz- und Schmierbrief mit Adelsverleihung von Diedrich Niebur von 1630 (Q 12, Anlage F).
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11034 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ