Ursel die Keßlerin, Priorin, und der Konvent der Sammlung zu Buchhorn übergeben dem Bentz Scheibenegkh aus Retterschen ihr Hofgut mit allem Zubehör als Erblehen gemäß Hauptbrief, ausgenommen das Weingärtlein am Otterberg zwischen Hans Wincklers und Claus Glathars Weingarten, das früher Claus Schmid aus Hemighofen (Hemickhoven) innehatte. Lehensträger soll auf seine Kosten ein neues Haus mit 3 Stockwerken und einer Grundfläche von 36 auf 32 Schuh bauen und den Stadel ausbessern. Als Zins und Hubgeld soll er jährlich an Martini nach Buchhorn an die Gretbruck liefern 4 Malter Fesen Lindauer Maß, 8 Herbsthühner und 100 Eier. Dem Kapitel zu Lindau soll er 1 lb d jährlichen Zinses an Michaelis geben laut Hauptbrief, ferner sollen sie dem Heiligen zu Gattnau 18 d geben. Besonders belehnt wurde er mit dem Weingarten an der Binshalde, der auch zu dem Hof gehören soll. Daraus soll er den 4. Eimer Wein Lindauer Maß geben nach Buchhorn an die Gretbruck; dafür erhält er Weinfässer.
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Ursel die Keßlerin, Priorin, und der Konvent der Sammlung zu Buchhorn übergeben dem Bentz Scheibenegkh aus Retterschen ihr Hofgut mit allem Zubehör als Erblehen gemäß Hauptbrief, ausgenommen das Weingärtlein am Otterberg zwischen Hans Wincklers und Claus Glathars Weingarten, das früher Claus Schmid aus Hemighofen (Hemickhoven) innehatte. Lehensträger soll auf seine Kosten ein neues Haus mit 3 Stockwerken und einer Grundfläche von 36 auf 32 Schuh bauen und den Stadel ausbessern. Als Zins und Hubgeld soll er jährlich an Martini nach Buchhorn an die Gretbruck liefern 4 Malter Fesen Lindauer Maß, 8 Herbsthühner und 100 Eier. Dem Kapitel zu Lindau soll er 1 lb d jährlichen Zinses an Michaelis geben laut Hauptbrief, ferner sollen sie dem Heiligen zu Gattnau 18 d geben. Besonders belehnt wurde er mit dem Weingarten an der Binshalde, der auch zu dem Hof gehören soll. Daraus soll er den 4. Eimer Wein Lindauer Maß geben nach Buchhorn an die Gretbruck; dafür erhält er Weinfässer.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 U 55
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 471 Löwental, Dominikanerinnenkloster
Löwental, Dominikanerinnenkloster >> Urkunden
1421 Juni 9 (am nächsten mäntag vor Sant Vyts tag)
Urkunden
Siegler: Sr.: Ausst. (Kapitelssiegel)
Überlieferungsart: Vidimus
Anmerkungen: Vidimus durch Klaus Baumann, Richter zu Argen von 1559 Aug. 22 (s. U 183)
Überlieferungsart: Vidimus
Anmerkungen: Vidimus durch Klaus Baumann, Richter zu Argen von 1559 Aug. 22 (s. U 183)
Glathar, Claus
Keßlerin, Ursel, die
Scheibenegkh, Bentz
Schmid, Claus
Winckler, Hans
Buchhorn = Friedrichshafen FN
Buchhorn = Friedrichshafen FN; Sammlung
Gattnau : Kressbronn am Bodensee FN
Hemigkofen = Kressbronn am Bodensee FN
Lindau (Bodensee) LI; Kapitel
Lindau (Bodensee) LI; Maß
Retterschen : Kressbronn am Bodensee FN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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