Urkunden des Klosters Wöltingerode (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
NLA HA, Hild. Or. 2 Wöltingerode
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.9 Hochstift/Fürstentum Hildesheim >> 1.9.1 Urkunden >> 1.9.1.2 Innere Angelegenheiten >> 1.9.1.2.2 Klöster und Stifte
1174-1824
Bestandsgeschichte: I. Klostergeschichte
II. Bestandsgeschichte
Der Urkundenbestand des Klosters Wöltingerode ist sei dem Verlust aller Findmittel des Hauptstaatsarchivs Hannover im Jahr 1943 unverzeichnet geblieben. Dieser Zustand war deshalb so lange tragbar, weil die Urkunden bis zum Jahr 1397 (Nr. 1-188) bis auf eine Ausnahme sämtlich in den sechs Bänden des Urkundenbuchs des Hochstifts Hildesheim (UB HoHi), hrsg. von K. Janicke und H. Hoogeweg, 1896-1911, gedruckt, registriert oder zumindest in den Anmerkungen erwähnt worden sind. Die Urkunden des 15. bis 19. Jahrhunderts waren jedoch, abgesehen von ihrer chronologischen Ordnung, unerschlossen.
Das vorliegende Findbuch beschränkt sich darauf, für die bereits im UB HoHi veröffentlichen Stücke in Kurzregesten, denen die Kopfregesten des Urkundenbuchs zugrunde liegen, den Inhalt anzudeuten und auf den Druckort zu verweisen. Ältere Drucke, vor allem im UB der Stadt Goslar, hrsg. von G. Bode, sind bei Janicke und Hoogeweg angegeben. Für die Stücke ab Nr. 189 habe ich Kurzregesten angefertigt, die keineswegs den gesamten Inhalt oder auch nur die Orts- und Personennamen vollständig erfassen; sie sollen lediglich eine erste grobe Orientierung geben. Ausführliche Regesten bleiben wünschenswert; sie hätten allerdings mit der Erschwernis zu kämpfen, daß einige Urkunden durch das Hochwasser des Jahres 1946 stark geschädigt sind.
Bei der Bestandsaufnahme wurden einige Urkunden, die in die falschen Tüten gelangt waren, umgelegt. Die fehlenden Stücke waren durchweg schon 1950 nicht mehr vorhanden, wie sich aus den Vermerkungen auf den alten blauen Umschlägen ergibt.
Hannover, im Juli 1998
gez. Dr. Dieter Brosius
Das maschinenschriftliche Findbuch ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Juli
Bestandsgeschichte: 2008
II. Bestandsgeschichte
Der Urkundenbestand des Klosters Wöltingerode ist sei dem Verlust aller Findmittel des Hauptstaatsarchivs Hannover im Jahr 1943 unverzeichnet geblieben. Dieser Zustand war deshalb so lange tragbar, weil die Urkunden bis zum Jahr 1397 (Nr. 1-188) bis auf eine Ausnahme sämtlich in den sechs Bänden des Urkundenbuchs des Hochstifts Hildesheim (UB HoHi), hrsg. von K. Janicke und H. Hoogeweg, 1896-1911, gedruckt, registriert oder zumindest in den Anmerkungen erwähnt worden sind. Die Urkunden des 15. bis 19. Jahrhunderts waren jedoch, abgesehen von ihrer chronologischen Ordnung, unerschlossen.
Das vorliegende Findbuch beschränkt sich darauf, für die bereits im UB HoHi veröffentlichen Stücke in Kurzregesten, denen die Kopfregesten des Urkundenbuchs zugrunde liegen, den Inhalt anzudeuten und auf den Druckort zu verweisen. Ältere Drucke, vor allem im UB der Stadt Goslar, hrsg. von G. Bode, sind bei Janicke und Hoogeweg angegeben. Für die Stücke ab Nr. 189 habe ich Kurzregesten angefertigt, die keineswegs den gesamten Inhalt oder auch nur die Orts- und Personennamen vollständig erfassen; sie sollen lediglich eine erste grobe Orientierung geben. Ausführliche Regesten bleiben wünschenswert; sie hätten allerdings mit der Erschwernis zu kämpfen, daß einige Urkunden durch das Hochwasser des Jahres 1946 stark geschädigt sind.
Bei der Bestandsaufnahme wurden einige Urkunden, die in die falschen Tüten gelangt waren, umgelegt. Die fehlenden Stücke waren durchweg schon 1950 nicht mehr vorhanden, wie sich aus den Vermerkungen auf den alten blauen Umschlägen ergibt.
Hannover, im Juli 1998
gez. Dr. Dieter Brosius
Das maschinenschriftliche Findbuch ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Juli
Bestandsgeschichte: 2008
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ