Gewerbliche Unterstützungskassen, Erwerbslosenfürsorge, Arbeitsnachweis
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JÜ 14 / KE, 0177
JÜ 14 / KE Bürgermeisterei / Amt Kelzenberg
Bürgermeisterei / Amt Kelzenberg >> 19 Fürsorge- und Sozialwesen, Jugendpflege und Jugendhilfe
1920 - 1926
Enthält u.a.: Erhöhung der Unterstützungssätze; Arbeitsnachweisgesetz; Bildung von Arbeitsnachweisbezirken; Nachweisung der Arbeitgeber der in der Bürgermeisterei wohnenden Industriearbeiter, 1924; Nachweisung über die in der Gemeinde Kelzenberg wohnenden Arbeitssuchenden und offenen Stellen nach bestimmten Stichtagen; Richtlinien für die Gewährung einmaliger Zuwendungen an die Arbeitnehmer des besetzten Gebietes; Bekanntmachung betreffend Gewährung einer einmaligen Zuwendung an die Arbeitnehmer des besetzten Gebietes , die in der Zeit vom 1. Mai bis 1921 bis Dezember 1924 mindestens 50 Tage erwerbslos waren und für diese Zeit Erwerbslosenunterstützung bezogen haben; Nachweisung der gewährten einmaligen Zuwendungen an Erwerbslose, 1926; Bescheinigung der Firma Busch & Co über den Verdienst und die Arbeitszeit von Anna und Wilhelmine Finken aus Mürmeln, 1926; Verdienstnachweis für Mathilde Finken, beschäftigt bei den Kleiderwerken Jacob Potting A. G.; gesetzliche Regelung zur Unterstützung für Tabakarbeiter; Antragstellungen auf Erwerbslosenunterstützung; Haushaltsplan des öffentlichen Arbeitsnachweises Mönchengladbach, Gemeinde Kelzenberg für 1925/26; Antwort des Adam Laudach betreffend der Ablehnung seiner Erwerbslosenunterstützung, 1926; Beschwerden gegen zwangsweises Ausscheiden aus der Erwerbslosenfürsorge; Übersicht der Maßnahmen, die eine verstärkte Förderung erfahren haben und noch nicht endgültig abgerechnet sind, 1926; Verzeichnis der arbeitssuchenden Personen der Gemeinde, 1926; Stellenangebote der Firma Sieper & Meuwsen, mechanische Weberei in Rheydt; Genehmigung zur Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:21 MESZ