Wilhalm und Haintz die Rumel, Gebrüder, beide Bürger zu Nürnberg, verkaufen dem erbern vnnd vesten Lorenntzenm von Mayental und Magdalena seiner ehelichen Wirtin ihr Lehen und eigenen Hof: 1.) den Halbbau zu Warmstorff (da Hanns Reidenwachs auf sitzt), welcher zu Lehen rührt von ihrem gnädigen Herrn vonn Munchperg bey Bamberg gelegenn; 2.) den Hof zu Meylach (dare auf Fritz Sitt sitzt); 3.) ein Sümmer Korn, das Appel Hoffman zu Meylach aus zwei Äckern (an den Weg stoßend) gibt; alles zu Lehen rührend von dem erberen vnnd vesten Hainnrichen von Thungfelt dem Eltern zu Aspach gesessen; 4.) einen Hof zu Gremßdorff gelegen (auf dem Haintz Turnnman sitzt); alles für die Summe von 600 fl. rh., welche der Käufer bereits gezahlt hat. Versprechen der Fertigung, wofür als Bürgen eingesetzt werden ihr Vetter und Oheim die ehrsamen und weisen Franntz Rumel und Ector Pemer, beide Bürger zu Nürnberg. Einlager der Bürgen oder statt ihrer je eines guten redlichen Knechts mit Pferd zu Nürnberg oder einer anderen Reichsstadt. - Siegler: die Verkäufer und die Bürgen.
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Wilhalm und Haintz die Rumel, Gebrüder, beide Bürger zu Nürnberg, verkaufen dem erbern vnnd vesten Lorenntzenm von Mayental und Magdalena seiner ehelichen Wirtin ihr Lehen und eigenen Hof: 1.) den Halbbau zu Warmstorff (da Hanns Reidenwachs auf sitzt), welcher zu Lehen rührt von ihrem gnädigen Herrn vonn Munchperg bey Bamberg gelegenn; 2.) den Hof zu Meylach (dare auf Fritz Sitt sitzt); 3.) ein Sümmer Korn, das Appel Hoffman zu Meylach aus zwei Äckern (an den Weg stoßend) gibt; alles zu Lehen rührend von dem erberen vnnd vesten Hainnrichen von Thungfelt dem Eltern zu Aspach gesessen; 4.) einen Hof zu Gremßdorff gelegen (auf dem Haintz Turnnman sitzt); alles für die Summe von 600 fl. rh., welche der Käufer bereits gezahlt hat. Versprechen der Fertigung, wofür als Bürgen eingesetzt werden ihr Vetter und Oheim die ehrsamen und weisen Franntz Rumel und Ector Pemer, beide Bürger zu Nürnberg. Einlager der Bürgen oder statt ihrer je eines guten redlichen Knechts mit Pferd zu Nürnberg oder einer anderen Reichsstadt. - Siegler: die Verkäufer und die Bürgen.
Abgabe des Germanischen Nationalmuseums, Urkunden 7155
Zusatzklassifikation: Verkaufsbrief
Abgabe des Germanischen Nationalmuseums, Urkunden
Abgabe des Germanischen Nationalmuseums, Urkunden >> Abgabe des Germanischen Nationalmuseums, Urkunden >> Abgabe des GNM (ungegliederter Teil)
1472 Oktober 6
Urkunden
ger
Vermerke: No. 2; 1472; Die Rumel verkauff Mailach vnd ander stuck dor mit; Der prieff vber Maylach.
Originaldatierung: Der geben ist am erittag nach sant Michels tag ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1472
Monat: Oktober
Tag: 6
Äußere Beschreibung: Ausf., dt., Perg. (36,5 cm + 8 cm Plica x 71,5 cm), 3 von einst 4 Sg. (Sg. 1 stark besch., Sg. 2 gut erh., Sg. 3 fehlt, Sg. 4 stark besch.) an Presseln anhängend.
Originaldatierung: Der geben ist am erittag nach sant Michels tag ...
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1472
Monat: Oktober
Tag: 6
Äußere Beschreibung: Ausf., dt., Perg. (36,5 cm + 8 cm Plica x 71,5 cm), 3 von einst 4 Sg. (Sg. 1 stark besch., Sg. 2 gut erh., Sg. 3 fehlt, Sg. 4 stark besch.) an Presseln anhängend.
Rummel, Wilhelm
Rummer, Heinrich
Maienthal, Lorenz von
Maienthal, Magdalena von
Reidenwachs, Johann
Sitt, Friedrich
Hoffmann, Apel
Thüngfeld, Heinrich von
Turnnmann, Heinrich
Rummel, Franz
Pömer, Ektor (Hektor)
Warmsdorf (unklar)
Mailach (Gde. Lonnerstadt, Lkr. Erlangen-Höchstadt)
Asbach, wohl Ober-/Unter-Asbach (Lkr. Fürth)
Gremsdorf (Lkr. Erlangen-Höchstadt)
Nürnberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:52 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
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- Abgabe des Germanischen Nationalmuseums, Urkunden (Bestand)
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