Wieland Backes präsentiert das Heimatland
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 S024068/401
V
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/013 Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002
Fernsehsendungen von Südwest Fernsehen aus dem Jahre 2002 >> Mai 2002
30. Mai 2002
War es nun eine Liebesheirat zwischen Badenern und Württembergern, war es eine Vernunftehe, eine Zweck- oder gar eine Zwangsheirat? Wie das so ist mit alten Paaren am goldenen Hochzeitstag. Egal was war, man raufte sich zusammen, hat gelernt miteinander zu leben, vielleicht auch sich zu lieben. Wieland Backes ist als Moderator des Nachtcafés bestens mit der Seele der Menschen hierzulande vertraut. Er besucht Orte im Land, an denen Badener und Württemberger einst flirteten und er zeigt auch, wo der Haussegen nach 50 Jahren noch schief hängt. Nirgendwo wird die alte Stammesfehde zwischen Badener und Schwaben so schön gepflegt und inszeniert, wie im Fußballstadion, wenn der SC Freiburg gegen den VfB Stuttgart spielt und die alten Rivalen Mann gegen Mann antreten. Um dieses Land Baden-Württemberg ist bei seiner Geburt hart gerungen worden. Auf dem Fußballplatz bekommt der Kampf der politischen Väter ein sportliches Nachspiel. Das Badener-Lied gehört bei den Freiburger Fans immer mit dazu.
Ein altes Kampflied derjenigen, die das Bindestrichland Baden-Württemberg verhindern wollten. Im Dreisamstadion wird die Baden-Hymne so manches mal um folgende Strophe ergänzt: "In Konstanz ist der Rhein noch blau, bei Mannheim wird er grau. Da fließt hinein der Neckar, Du alte Schwabensau". Kleine Animositäten, die heute fast untergehen im "Vielvölkerstaat" Baden-Württemberg. Weit über eine Million Menschen ausländischer Nationalität aus fast 200 Staaten leben im Südwesten.
Ein altes Kampflied derjenigen, die das Bindestrichland Baden-Württemberg verhindern wollten. Im Dreisamstadion wird die Baden-Hymne so manches mal um folgende Strophe ergänzt: "In Konstanz ist der Rhein noch blau, bei Mannheim wird er grau. Da fließt hinein der Neckar, Du alte Schwabensau". Kleine Animositäten, die heute fast untergehen im "Vielvölkerstaat" Baden-Württemberg. Weit über eine Million Menschen ausländischer Nationalität aus fast 200 Staaten leben im Südwesten.
0:43:30; 0'43
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: 50 Jahre Baden-Württemberg
Farela, Fatima
Gottstein, Josef
Metzger, Peter
Müller, Hansi
Müller, Hermann; Fußballer
Schuhholz, Anneliese (Landesverkehrsverband Württemberg)
Weiß, Josef
Bad Säckingen WT
Freiburg im Breisgau FR
Stuttgart S
Villingen-Schwenningen VS
Bauwerk; Burg Hohenneuffen
Fußball
Heimat
Jubiläum: 50 Jahre Baden-Württemberg
Verein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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