Kläger: Graf Heinrich von Reventlow zu Kronshagen und Kollmar, Beklagte: Freiinnen Georgine Henriette Dorothea und Juliane Philippine Eustachie von Schlitz genannt von Görtz zu Kiel, Prozessvertreter: Dr. Johann Goy, Dr. Johann Paul Besserer, Streitgegenstand: Streit um die Abrechnung des Grafen von Reventlow über die Vormundschaft für die Kinder des Freiherrn Georg Heinrich von Görtz, herzoglicher Geheimrat, dann schwedischer Premierminister
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Kläger: Graf Heinrich von Reventlow zu Kronshagen und Kollmar, Beklagte: Freiinnen Georgine Henriette Dorothea und Juliane Philippine Eustachie von Schlitz genannt von Görtz zu Kiel, Prozessvertreter: Dr. Johann Goy, Dr. Johann Paul Besserer, Streitgegenstand: Streit um die Abrechnung des Grafen von Reventlow über die Vormundschaft für die Kinder des Freiherrn Georg Heinrich von Görtz, herzoglicher Geheimrat, dann schwedischer Premierminister
LASH, Abt. 390 Nr. 429
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1730-1732
Enthält: RKG 1730-1732; Testament der Freifrau Christina Magdalena von Görtz, geb. Reventlow, Frau des Freiherrn Georg Heinrich von Görtz, zu Friedrichsberg bei Gottorf 1705, bestätigt durch den dänischen König 1706, Testament der Eheleute 1713, Erbschafts-Dispositionen 1713, 1715 und sein 1719 zu Stockholm errichtetes Testament (Kommissionsbericht Nr. 18-23); Auszug aus dem Kaufvertrag von 1711 über Güter der Familie von Schlitz, Revers des Freiherrn (Kommissionsbericht Nr. 40-41); Schadensrechnung, Vorschüsse, Abrechnungen des Freiherrn mit der Rentekammer, Bestätigung über Bezahlung für das Amt Reinbek u.a. durch die Zession einer Obligation für den jüdischen Kammeragenten Benedict Goldschmidt, wechselseitige Bürgschaft des Freiherrn Georg Heinrich und des Grafen von Dernath wegen des im Amt Tondern einzudeichenden Landes 1714-1715 (Kommissionsbericht Nr. 105, Beilage E); Inventare von 1718-1724 über den Nachlass des Freiherrn, u.a. Forderungen an das Gut Gelting, verschiedene Besitztümer, auch in Schweden (Kommissionsbericht Nr. 8, 15, 64, 105, Beilage B); Bestätigung des Herzogs Carl Friedrich über eine Schuldverschreibung und ein Oktroi über einzudeichendes Land im Amt Tondern, Vergleich, Einlagerverpflichtung des Grafen Dernath (Kommissionsbericht Nr. 105, Beilage E); Bestätigung der Vormundschaft des Freiherrn Johann von Schlitz (Görtz) für die zwei Töchter des Freiherrn Georg Heinrich von Görtz 1719 durch das RKG (Kommissionsbericht Nr. 6);
Enthält: ausführliche Abrechnung des Freiherrn Johann über seine Vormundschaft 1719-1724, Vorschüsse, Quittungen, Aufstellungen, Wechsel, Dokumente, Schulden, Ausgaben jeglicher Art (Kommissionsbericht Nr. 56, Beilage 47); Vereinbarung über Fortführung der Vormundschaft 1724 (Kommissionsbericht Nr. 105, Beilage A); Kommissionsbericht des Kurfürsten von Hannover 1726, Schreiben des Kurfürsten 1714 (nach Q 7; Kommissionsbericht Nr. 105, Beilage F); Aktenstück aus dem Streit des Grafen von Reventlow mit den Gläubigern des Freiherrn Georg Heinrich 1730 (nach Q 7)
Enthält: ausführliche Abrechnung des Freiherrn Johann über seine Vormundschaft 1719-1724, Vorschüsse, Quittungen, Aufstellungen, Wechsel, Dokumente, Schulden, Ausgaben jeglicher Art (Kommissionsbericht Nr. 56, Beilage 47); Vereinbarung über Fortführung der Vormundschaft 1724 (Kommissionsbericht Nr. 105, Beilage A); Kommissionsbericht des Kurfürsten von Hannover 1726, Schreiben des Kurfürsten 1714 (nach Q 7; Kommissionsbericht Nr. 105, Beilage F); Aktenstück aus dem Streit des Grafen von Reventlow mit den Gläubigern des Freiherrn Georg Heinrich 1730 (nach Q 7)
Verzeichnung
Akte unvollständig; Teile dieser Akte siehe Abt. 390 Nr. 433 I; siehe auch Abt. 390 Nr. 122 - 123, 467 - 469, 534a
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:58 MEZ