Dekan Dietrich und das Kapitel von St. Ansgari zu Bremen bestätigen, dass Heyne Sutelef und seine Frau Gese auf ein Viertel zu Hemme nur Anspruch als Leibzucht auf Dauer ihres Lebens und das ihrer Söhne Johann und Dietrich haben. Das Kloster Lilienthal soll es nach deren Tode frei von Sielschatz zurücknehmen und die Gebäude auf Verlangen zum Taxationspreis erwerben. Ausfertigung Pergament, 27,5 x 10 cm. - Rep. 3 Lilienthal, Nr. 250. - 1 Siegel angehängt, fehlt. - Rückvermerk: Item to Vynne(?) (15. Jh.). - Abschrift: StA Stade, Dep. 10, Fa-3, Nr. 1 (Hodenberg, UB Lilienthal; 19. Jh.), Nr. 202 nach +Kopiar Lil. II, 149, Nr. 135. Wy deken Dyderik unde id mene capittel der kerken sunte Anscharies to Bremen bekennet unde/ betughet openbare an dessen breve, dat vor uns weren Heyne Zoutelef unde Geze, sin vrowe, unde/ Johan, ere szone, unde bekanden myt guden vryen willen, dat zee nicht eghendumes hedden in dem/ closters vertel to deme Lyliendale, de gheleghen is to dem Hemme by vor Greten der Tedene/verschen vertele up dat ostene, dar zee uppe wonet unde den zee nu buwet, men eyne liftucht/ to erer dryer liven unde Dyderikes, ok eres kindes. Alzo went zee vere alle doet zynt, de/ sulve vertel vry van zylschote myt gare, bomen unde werve unde andere yenigherleye/ ansprake reken wedder to dem sulven clostere to dem Lyliendale komen schal. Men hus unde/ andere buow, dat dar uppe steyt, willet zee des nicht enberen, dat em dat dat closter gelden/ schal, alzo id den werd zy. In eyne betughinghe dezer dingh zo hebbe wy dorch bede deser beyder/ parte unse inghezeghel henghet to dezen breve, de gheven is na godes bort drutteyn/ hundert iar in dem veer unde achtenstighen iare, des sondaghes vor Lechtmissen.

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Niedersächsisches Landesarchiv
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