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Leipzig-Dresdner Eisenbahn
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Enthält u. a.: Frachttarife.- Weigerung von Lokomotivführern der Eisenbahn um Beförderung von Transporten von Militärpersonen und Militärgütern von Berlin nach Dresden, Bl. 16.- Einrichtung von Nachtzügen auf den Eisenbahnen.- Beschwerden über Verzögerung der Briefbeförderung.- Fahrpläne von 1849 bis 1852 (teilweise Druckschriften).- Geschäftsberichte des Direktoriums der Eisenbahnkompagnie über das Jahr 1849 für die 16. Generalversammlung und über das Jahr 1850 für die 17. Generalversammlung, o. O., o. J. (Druckschriften).- Fahrplanfragen und -regelungen.- Gesuche um das Anhalten der Postzüge an Wochen- und Sonntagen an der Weintraube und in Kötzschenbroda.- Entwurf zu einem Gesetz über die Abtretung von Grundeigentum für Eisenbahnanlagen.- Erweiterung des Dresdner Bahnhofes.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.