Supplik der Bürgermeister zu Telgte an den Fürstbischof
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Telgte A, 503
Telgte A
Telgte A >> Stadtkämmerei und Steuererhebung >> Schatzungs- bzw. Steuererhebung und Kontributionen >> sonstige Schatzungssachen
ohne Datum [1434-1804]
Enthält: u.a. Die Bürgermeister stellen vor, daß einige Eigenbehörige des Klosters Rengering und des Domkapitels, die wie andere Bürger die Viehtrift, Weide und Plaggenmahd genießen, nicht zu den Kirchspielsschatzungen, -folgen und -beschwerden beitragen, sondern allein zur städtischen Schatzung veranschlagt werden. Diese Leute wollen sich nunmehr von den städtischen Schatzungen ganz exemt machen. Nach dem Anschlag der Pfennigkammer muß die Stast 60 Rt. bebringen, nach dem Anschlag eines jeden Bürger aber nicht mehr als 56 Rt. Für die Nebenschatzung muß ein Viertel auf dieses Kontingent aufgeschlagen werden. Diese Kosten wollen due genannten Eigenbehörigen nicht entrichten. Die Bürgermeister bitten, der Stadt behilflich zu sein und die Eigenbehörigen zur Zahlung anzuweisen.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:44 MEZ