Kestner-Gesellschaft e.V., Hannover (Bestand)
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NLA HA, Dep. 100
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 2 Nichtstaatliche Bestände >> 2.6 Vereine, Verbände, Parteien, Private
1916-1998
Enthält: Korrespondenz, u.a. mit Ausstellern und Mitgliedern, Jahresgaben, Verkäufe, Werbung, Tätigkeitsberichte, Presseberichte, Vorträge, Beteiligung an fremden Veranstaltungen, Beiratssitzungen
Bestandsgeschichte: Die Kestner Gesellschaft e.V., 30159 Hannover, Goseriede 11, deponierte mit Vertrag vom 23./29. August 1968 ihr für den laufenden Geschäftsgang nicht mehr benötigtes Schriftgut im Staatsarchiv. Die Abgabe erfolgte in zwei Ablieferungen am 28.02.1967 und am 17.10.1969.
Der Bestand enthält im wesentlichen die seit Gründung der Gesellschaft im Jahre 1916 bis zum Jahre 1963 geführte Korrespondenz, außerdem Presseberichte über die Veranstaltungen der Gesellschaft. Anfangs wurde der Schriftwechsel einheitlich in einer Korrespondenzreihe nach dem Alphabet der Partner abgelegt; erst seit 1950 wurden für die einzelnen Ausstellungen, deren laufende Nummern in der Abteilung B jeweils angegeben sind, besondere Aktenordner eingerichtet. Die ältesten Korrespondenzen, in denen sich einige Lücke finden, zeigen zum Teil starke Moderschäden; sie sollten nur mit äußerster Vorsicht benutzt werden. Die Mappen mit Presseberichten für die Zeit bis 1933 sind völlig verklebt und können erst nach einer Restaurierung vorgelegt werden.
Über die Geschichte der Gesellschaft informiert ausführlich das Buch von Dr. Wieland Schmied; Wegbereiter zur modernen Kunst - 50 Jahre Kestner Gesellschaft, Hannover 1966.
Die in einigen Aktenbänden, besonders aus der Zeit nach 1945, vorgenommene Entfernung der Briefmarken wurde bereits bei der Übernahme des Depositums festgestellt.
Stand: 05.08.1970
Findmittel: EDV-Findbuch (2013)
Zusatzinformationen: Ja
Bestandsgeschichte: Die Kestner Gesellschaft e.V., 30159 Hannover, Goseriede 11, deponierte mit Vertrag vom 23./29. August 1968 ihr für den laufenden Geschäftsgang nicht mehr benötigtes Schriftgut im Staatsarchiv. Die Abgabe erfolgte in zwei Ablieferungen am 28.02.1967 und am 17.10.1969.
Der Bestand enthält im wesentlichen die seit Gründung der Gesellschaft im Jahre 1916 bis zum Jahre 1963 geführte Korrespondenz, außerdem Presseberichte über die Veranstaltungen der Gesellschaft. Anfangs wurde der Schriftwechsel einheitlich in einer Korrespondenzreihe nach dem Alphabet der Partner abgelegt; erst seit 1950 wurden für die einzelnen Ausstellungen, deren laufende Nummern in der Abteilung B jeweils angegeben sind, besondere Aktenordner eingerichtet. Die ältesten Korrespondenzen, in denen sich einige Lücke finden, zeigen zum Teil starke Moderschäden; sie sollten nur mit äußerster Vorsicht benutzt werden. Die Mappen mit Presseberichten für die Zeit bis 1933 sind völlig verklebt und können erst nach einer Restaurierung vorgelegt werden.
Über die Geschichte der Gesellschaft informiert ausführlich das Buch von Dr. Wieland Schmied; Wegbereiter zur modernen Kunst - 50 Jahre Kestner Gesellschaft, Hannover 1966.
Die in einigen Aktenbänden, besonders aus der Zeit nach 1945, vorgenommene Entfernung der Briefmarken wurde bereits bei der Übernahme des Depositums festgestellt.
Stand: 05.08.1970
Findmittel: EDV-Findbuch (2013)
Zusatzinformationen: Ja
12,0
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ