Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
In Nr. 1326 [1498 Juli 11] inserierte Urkunde: Der Ritter Hermann
Riedesel, Erbmarschall von Hessen, und sein Sohn Johann Riedesel bekunden
für ih...
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1441-1450
1441 Februar 10
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° CCCC° XLprimo Scholastice virginis
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: In Nr. 1326 [1498 Juli 11] inserierte Urkunde: Der Ritter Hermann Riedesel, Erbmarschall von Hessen, und sein Sohn Johann Riedesel bekunden für ihren Sohn, Bruder und ihre Erben, dass Hermann von Graf Johann [II.] von Ziegenhain die Burg Eisenbach mit allem Zubehör als Lehen erhalten hat. Hermann ist darüber informiert worden, dass der verstorbene Ritter Rorich von Eisenbach durch den verstorbenen Abt Johann [von Merlau] mit der Burg belehnt wurde. Die besiegelte Urkunde hierzu hat Hermann gesehen. Hermann und Johann bekunden, dass sie für den Fall, dass Johann [II.] ohne männlichen Erben stirbt, die Burg mit allem Zubehör dauerhaft vom Kloster Fulda zu Lehen nehmen werden. Das haben sie durch Handgeben gelobt und mit erhobenen Fingern bei den Heiligen geschworen. Sie geloben und schwören mit dieser Urkunde, dies alles einzuhalten. Konrad [von Herzenrode], Abt von Hersfeld und Heinrich von Ihringshausen haben zwischen den Riedesel und Fulda vermittelt. Siegelankündigung von Hermann Riedesel, Johann Riedesel, Abt Konrad und Heinrich von Ihringshausen. (siehe Abbildungen: 1. Seite, 2. und 3. Seite)
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 4, Nr. 117
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.