. Auseinandersetzungen um die Landeshohheit ('in puncto superioritatis territorialis') besonders in den kontribualen Gerichten Engelrod, Ober-Ohmen und der Zent Lauterbach: Band 3
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F 27 A, 32/40
F 27 A, Abt. 32 Nr. 39
F 27 A Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv
Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv >> 32. Beziehungen zu Hessen-Darmstadt >> 11 Landeshoheit und Landesangelegenheiten >> . Auseinandersetzungen um die Landeshohheit ('in puncto superioritatis territorialis') besonders in den kontribualen Gerichten Engelrod, Ober-Ohmen und der Zent Lauterbach
1670, (1692), 1700-1716, 1726-1727
Enthält u.a.: Bericht des Johannes Höck, [Riedesel'scher Rat und Amtmann], über ein Angebot des Landgrafen [Ernst Ludwig] wegen der Beschwerden der Riedesel gegen Hessen-Darmstadt
Enthält u.a.: Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Philipp Friedrich Bender über eine Befragung des Georg Diehm, ältester Stadtschöffe und Ratsmitglied zu Lauterbach, Christoph Schwarz, Stadtschöffe, Ratsmitglied und Kirchensenior zu Lauterbach, sowie des Johannes Hachenberg, Bürger und Leinenweber zu Lauterbach, wegen einer durch Hessen-Darmstadt im Wörth bei Lauterbach durchgeführten Rekrutenhebung
Enthält u.a.: Johann Riedesel an seinen Schwager in familiären Angelegenheiten, wegen der von Hessen geforderten Einführung einer hessischen Kirchenordnung und dass man hierüber weder kaiserlichen noch ritterschaftlichen Schutz erhalte
Enthält u.a.: Instruktionen des Georg Riedesel, Erbmarschall, und des Freiherren Friedrich Wilhelm v. Görtz, Vormund der Hermannsburger Linie, für Hermann Adolf (!) Riedesel zu Verhandlungen
Enthält u.a.: Schreiben des Freiherren v. Görtz an den Riedesel'schen Samtamtmann wegen der vakanten Pfarrstelle zu Schotten, wegen des Entsenden eines Abgeordneten nach Darmstadt und des Vorschlags zur Einrichtung einer Kommision durch den darmstädtischen geheimen Rat v. Kameitsky mit der Anweisung, den Condomini darüber zu berichten und den Amtmann als Vertreter nach Darmstadt zu entsenden, aber solange mit der Entsendung zu warten, bis der Reichskammergerichtsassessor Krebs zum geheimen Rat und Regierungskanzler berufen wird
Enthält u.a.: Reskript des Landgrafen Ernst Ludwig v. Hessen-Daramstadt an seine 'Landsaßen' die Riedesel wegen der Einrichtung einer Versammlung zur Erörterung und Beilegung der bestehenden Zwistigkeiten
Enthält u.a.: Schriftverkehr des Freiherrn Friedrich Wilhelm v. Görtz mit dem Amtmann der Riedesel, dem darmstädtischen Regierungsrat [Georg (XIV.) Riedesel] und den Riedeseln
Enthält u.a.: Einladung zu einer Kommissionssitzung durch die hessischen Vertreter [Georg v.] Berghöffer und Wilhelm Ludwig Maskosky
Enthält u.a.: Beschwerdeschrift (gravamina) und Klagebegründungen (fundamenta gravaminum)
Enthält u.a.: Vertragsentwürfe
Enthält u.a.: Behördenkanzleischreiben an v. Berghöffer, Hessen-Darmstädtischer geheimer Rat und Vizekanzler, und Maskosky, Hessen-Darmstädtischer geheimer Rat, über ein dem Landgrafen Ernst Ludwig vorgelegten mit Anmerkungen versehenen Vergleichsentwurf und weiteren Anweisungen
Enthält u.a.: Reskript Landgraf Ernst Ludwigs v. Hessen-Darmstadt an die Riedesel wegen Wiederaufnahme der ins Stocken geratenen Verhandlungen
Enthält u.a.: Aufstellung von Abgaben der Untertanen in den Gerichten Engelrod, Ober-Ohmen und der Zent Lauterbach an Hessen aus den Jahren 1691-1697, (Abschrift)
Enthält u.a.: Anmerkungen zum Nebenrezess
Enthält u.a.: Hauptrezess des Jahres 1713 (Abschriften)
Enthält u.a.: Vereinbarung zwischen Hessen-Darmstadt und den Riedeseln über einen binnen vier Monaten von den Riedeseln vorzulegenden Nachweis über ihre Ansprüche gegenüber Hessen-Darmstadt (Abschriften)
Enthält u.a.: Notariell beglaubigte Abschrift aus Rechnungen des Zentgrafen Ströbel aus den Jahren 1691/1692, 1698/1699 und 1699/1700 über die Einnahme peinlicher Prozessgelder
Enthält u.a.: Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Philipp Friedrich Bender über die Befragung der Gerichts- und Zentschöffen, der Förster und Zehnteinnehmer der Gerichte Engelrod, Ober-Ohmen und der Zent Lauterbach zu den Rechten der Riedesel
Enthält u.a.: Reskript Landgraf Ernst Ludwigs v. Hessen-Darmstadt wegen noch ausstehender Ratifikation des Vergleichs nach Beendigung der Vormundschaft des Chur-Hannover'schen Kammerpräsidenten und Freiherren v. Görtz, , 1716
Enthält u.a.: Reskript Landgraf Ernst Ludwigs v. Hessen-Darmstadt wegen immer noch nicht erfolgter Unterzeichnung des Vergleichs seitens der Stockhauser [Hermannsburger] Linie und der von allen Riedeseln nicht zurückgenommenen Klage (litis renunciatio) am Reichskammergericht, 1726
Enthält auch: Urkunde der Stadt Lauterbach über die Aufnahme der Bewohner vor dem Oberen, Unteren und Eisenbacher Tor, sowie auf dem Graben und dem Eselswörth als Mitglieder der Stadtgemeinde und deren Beteiligung an den Rechten und Pflichten der Stadt, ferner Abgrenzung der genannten Bewohner von den Leuten auf dem Steinweg, dem Wörth und der Rockelsgasse , 1713
Enthält u.a.: Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Philipp Friedrich Bender über eine Befragung des Georg Diehm, ältester Stadtschöffe und Ratsmitglied zu Lauterbach, Christoph Schwarz, Stadtschöffe, Ratsmitglied und Kirchensenior zu Lauterbach, sowie des Johannes Hachenberg, Bürger und Leinenweber zu Lauterbach, wegen einer durch Hessen-Darmstadt im Wörth bei Lauterbach durchgeführten Rekrutenhebung
Enthält u.a.: Johann Riedesel an seinen Schwager in familiären Angelegenheiten, wegen der von Hessen geforderten Einführung einer hessischen Kirchenordnung und dass man hierüber weder kaiserlichen noch ritterschaftlichen Schutz erhalte
Enthält u.a.: Instruktionen des Georg Riedesel, Erbmarschall, und des Freiherren Friedrich Wilhelm v. Görtz, Vormund der Hermannsburger Linie, für Hermann Adolf (!) Riedesel zu Verhandlungen
Enthält u.a.: Schreiben des Freiherren v. Görtz an den Riedesel'schen Samtamtmann wegen der vakanten Pfarrstelle zu Schotten, wegen des Entsenden eines Abgeordneten nach Darmstadt und des Vorschlags zur Einrichtung einer Kommision durch den darmstädtischen geheimen Rat v. Kameitsky mit der Anweisung, den Condomini darüber zu berichten und den Amtmann als Vertreter nach Darmstadt zu entsenden, aber solange mit der Entsendung zu warten, bis der Reichskammergerichtsassessor Krebs zum geheimen Rat und Regierungskanzler berufen wird
Enthält u.a.: Reskript des Landgrafen Ernst Ludwig v. Hessen-Daramstadt an seine 'Landsaßen' die Riedesel wegen der Einrichtung einer Versammlung zur Erörterung und Beilegung der bestehenden Zwistigkeiten
Enthält u.a.: Schriftverkehr des Freiherrn Friedrich Wilhelm v. Görtz mit dem Amtmann der Riedesel, dem darmstädtischen Regierungsrat [Georg (XIV.) Riedesel] und den Riedeseln
Enthält u.a.: Einladung zu einer Kommissionssitzung durch die hessischen Vertreter [Georg v.] Berghöffer und Wilhelm Ludwig Maskosky
Enthält u.a.: Beschwerdeschrift (gravamina) und Klagebegründungen (fundamenta gravaminum)
Enthält u.a.: Vertragsentwürfe
Enthält u.a.: Behördenkanzleischreiben an v. Berghöffer, Hessen-Darmstädtischer geheimer Rat und Vizekanzler, und Maskosky, Hessen-Darmstädtischer geheimer Rat, über ein dem Landgrafen Ernst Ludwig vorgelegten mit Anmerkungen versehenen Vergleichsentwurf und weiteren Anweisungen
Enthält u.a.: Reskript Landgraf Ernst Ludwigs v. Hessen-Darmstadt an die Riedesel wegen Wiederaufnahme der ins Stocken geratenen Verhandlungen
Enthält u.a.: Aufstellung von Abgaben der Untertanen in den Gerichten Engelrod, Ober-Ohmen und der Zent Lauterbach an Hessen aus den Jahren 1691-1697, (Abschrift)
Enthält u.a.: Anmerkungen zum Nebenrezess
Enthält u.a.: Hauptrezess des Jahres 1713 (Abschriften)
Enthält u.a.: Vereinbarung zwischen Hessen-Darmstadt und den Riedeseln über einen binnen vier Monaten von den Riedeseln vorzulegenden Nachweis über ihre Ansprüche gegenüber Hessen-Darmstadt (Abschriften)
Enthält u.a.: Notariell beglaubigte Abschrift aus Rechnungen des Zentgrafen Ströbel aus den Jahren 1691/1692, 1698/1699 und 1699/1700 über die Einnahme peinlicher Prozessgelder
Enthält u.a.: Notariatsinstrument des kaiserlichen Notars Philipp Friedrich Bender über die Befragung der Gerichts- und Zentschöffen, der Förster und Zehnteinnehmer der Gerichte Engelrod, Ober-Ohmen und der Zent Lauterbach zu den Rechten der Riedesel
Enthält u.a.: Reskript Landgraf Ernst Ludwigs v. Hessen-Darmstadt wegen noch ausstehender Ratifikation des Vergleichs nach Beendigung der Vormundschaft des Chur-Hannover'schen Kammerpräsidenten und Freiherren v. Görtz, , 1716
Enthält u.a.: Reskript Landgraf Ernst Ludwigs v. Hessen-Darmstadt wegen immer noch nicht erfolgter Unterzeichnung des Vergleichs seitens der Stockhauser [Hermannsburger] Linie und der von allen Riedeseln nicht zurückgenommenen Klage (litis renunciatio) am Reichskammergericht, 1726
Enthält auch: Urkunde der Stadt Lauterbach über die Aufnahme der Bewohner vor dem Oberen, Unteren und Eisenbacher Tor, sowie auf dem Graben und dem Eselswörth als Mitglieder der Stadtgemeinde und deren Beteiligung an den Rechten und Pflichten der Stadt, ferner Abgrenzung der genannten Bewohner von den Leuten auf dem Steinweg, dem Wörth und der Rockelsgasse , 1713
Sachakte
Siegelbeschreibung des mittleren Stadtsiegels von Lauterbach aus dem Jahr 1713: rund, Durchmesser 3cm, rotes, aufgedrücktes Lacksiegel; gebrochen; Umschrift zwischen zwei Linien: SIGILL(VUM) CIVITAT(IS) LAVTERBACH(ENSIS) IN BVCHONIIS; Bild: stehender, mit Wappenrock bekleideter St. Simplicius, rechte Hand auf ein Wappenschild gestützt, darin eine Burg, in der Linken eine Standarte mit herabhängender Fahne
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
01.07.2025, 13:40 MESZ
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- 11 Landeshoheit und Landesangelegenheiten (Gliederung)
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