Vorbringen der beiden Parteien in dem Streit der Witwe des Grafen von Henneberg namens ihrer Kinder gegen ihren Schwager, den Kölner Domherrn Graf Heinrich zu Henneberg, wegen Erbverzicht auf die Grafschaft; es handelt sich besonders um den vom genannten Domkanoniker in seiner Jugend auf dem Rathaus zu Schmalkalden getanenen Verzicht und über die angeblich hinter seinem Rücken geschehene Anfertigung eines Siegels durch einen Goldschmied. Angehängt sind 8 Urkunden von 1436, 1438 und 1444 über den Verzicht des Grafen Heinrich zu Henneberg und Bestellung eines Leibgedings von 200 fl., bis er genügende Pfründen erlangt. Anzeige des Verzichts an den Rat von Meiningen, die Kundschaft mehrerer Adeliger (Balthasar von Wenkheim, Wilhelm Marschalk, Heintz vom Stein und Hans von Berg) darüber, Taidigung des Grafen Jörg von Henneberg (1444) zwischen den Parteien, das Zeugnis obiger Adeliger und des Mangold von Eberstein, Martins von Bibra (Kanzler), Jakob von Steinau Vogt zu Meyenberg, Hans Fuchs von Schweinshaupten, Otto von Miltz, Peter von Herbilstat, Jobst Marpper, Schreiber, und Johannsen Zimmermann (Kaplans des Domherrn) über den neuerlichen Verzicht des Grafen Heinrich von Henneberg

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Staatsarchiv Würzburg