Ehevertrag zwischen Maria Johann Nepomuk Franz Ludwig von Helmstatt, Sohn Damian Hugos von Helmstatt und dessen Frau Maria Josepha Isabella von Knöringen, und Charlotte Amédée Salbigoton, Herzogin von Broglie, Tochter des Herzogs Victor Francois de Broglie und dessen Frau Louise Augustine Salbigoton, verw. Pehiers. Der Bräutigam erhält von dem kinderlosen Pleikhard Maximilian von Helmstatt die Grafschaft Mörchingen (Morhange), die Herrschaft Hinsingen etc. als donatio inter vivos und muss beim Tod Pleikhards dessen Frau Henriette Louise, geb. von Montmorency, abfinden. Zeugen: Der Dauphin, die Dauphine und zahlreiche Personen des franz. Hofs; Philipp Karl von Hunolstein, Victor Francois de Broglie, Luise Augustine de Broglie, Pleikhard Maximilian von Helmstatt
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Ehevertrag zwischen Maria Johann Nepomuk Franz Ludwig von Helmstatt, Sohn Damian Hugos von Helmstatt und dessen Frau Maria Josepha Isabella von Knöringen, und Charlotte Amédée Salbigoton, Herzogin von Broglie, Tochter des Herzogs Victor Francois de Broglie und dessen Frau Louise Augustine Salbigoton, verw. Pehiers. Der Bräutigam erhält von dem kinderlosen Pleikhard Maximilian von Helmstatt die Grafschaft Mörchingen (Morhange), die Herrschaft Hinsingen etc. als donatio inter vivos und muss beim Tod Pleikhards dessen Frau Henriette Louise, geb. von Montmorency, abfinden. Zeugen: Der Dauphin, die Dauphine und zahlreiche Personen des franz. Hofs; Philipp Karl von Hunolstein, Victor Francois de Broglie, Luise Augustine de Broglie, Pleikhard Maximilian von Helmstatt
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 63
LHAK 54 H 1448 01
1/7/26/g
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1760-1779
1774 (1774 März 3 Paris)
Urkunden
1) Ausf. Pap. Libell 16 Bl., Notariatsinstrument des Notars Boulard, SmP, französisch - Insinuationsvermerke [2) Ausf., LHAK 54 H 1448 01] 3) Begl. Abschr. des Notars Boulard vom 9.2.1805 (20 pluviôse an XIII), Pap. Libell 12 Bl., SmP - ohne Zeugen des Hofs. Stempel der Franz. Republik 4) Abschr. des Notars Boulard, Pap. Libell 14 Bl. 5) wie 3) 10 Bl., fragm. Beigeschlossen Insinuationen zur Übertragung der Grafschaft Morhange: 1) 1785 November [siehe dort] 2) 1785 Dez. 21 [siehe dort] 3) 1811 Okt. 1 [siehe dort]
Boulard; Notar
Broglie, de; Charlotte Amédée
Broglie, de; Louise Augustine, geb. Salbigoton
Broglie, de; Victor Francois
Helmstatt zu Hinsingen, von; Bleikhard Maximilian Augustin
Helmstatt, von; Damian Hugo
Helmstatt, von; Franz Ludwig
Helmstatt, von; Henriette Louise, geb. von Montmorency
Helmstatt, von; Maria Isabella Josepha, geb. von Knöringen
Hunolstein, von; Philipp Karl
Knöringen, von; Maria Isabella Josepha
Ludwig XVI., König von Frankreich
Marie Antoinette; Königin von Frankreich
Montmorency, de; Henriette Louise
Salbigoton, Louise Augustine
Hingsingen/Hinsingen/Hingsange (Dép. Moselle) [F]
Mörchingen/Morhange (Dép. Moselle) [F]
Paris [F]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
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