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Allendorf/Lumda: Hat Herr Wilhelm Landgraf zu Hessen die Ganerben gemeiniglich des Hauses Nordecken mit nahmen ein Zehende theil Philipsen v. Voße...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 1 Orte, Buchstabe A >> 1.3 Allendorf/lumda
1488 Mai 7
Hessen
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Allendorf/Lumda: Hat Herr Wilhelm Landgraf zu Hessen die Ganerben gemeiniglich des Hauses Nordecken mit nahmen ein Zehende theil Philipsen v. Voßen Nordecken und Allendorf abgelöst und steht in diesen Quittungen keine Hauptsumme. 2.) ein Fünftentheil von Hartmann und Eberten Milchling Gevattern. 3.) Eberharden Schenken zu Schweinsberg und Erwin v. Bellersheim abgelöst mit 160 fl. 4.) Gottschalck der Ältere und Gottschalck der Junge v. Liddenbach ihre Teile an Allendorf auf der Lomb und Nordecken abgelöst und ist diese Quittung auch ohne Summe. 5.) Johann der Ältere, Friedrich und Johann Gevattern und Brüdern Gut Roden ihren fünften Teil an Nordecken und Allendorf absque summa. 6.) Ditharten v. Rolßhaußen den fünften Teil an Nordecken und Allendorf ohne einige Summa. Heißen darauf alle sambt und sonder ihren Vetter Hartmann Milchlingen, hochged. Fürsten die Hauptverschreibung aber solch Haus Nordecken und Allendorff meldendt zu Handen zu stellen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.