Niederländische Besitzungen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 62
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim (Archivtektonik) >> Rosenbergisches Archiv >> Altes Archiv (sog. Rosa Repertorien)
1410-1797
Vorbemerkung: Die so genannten "Niederländischen Besitzungen" befinden sich in den Ardennen, heute im südlichen Belgien. Die Ansprüche an diese Herrschaften kamen 1567 durch die Heirat des Grafen Ludwig II. von Löwenstein-Wertheim mit Anna von Stolberg, einer Miterbin der Rochefortschen Erbschaft, an Löwenstein-Wertheim. Eine Aufzählung der einzelnen Herrschaften und der zu ihnen gehörigen Orte und Rechte findet sich in Nr. 522. Die Titelaufnahmen des vorliegenden Bestands wurden aus dem handschriftlichen Originalfindbuch vom Anfang des 19. Jahrhunderts ohne Veränderungen und Überprüfung an den Akten übernommen. Da es sich um keine Neuverzeichnung handelt, sind die Angaben bei den einzelnen Titelaufnahmen zum Teil unvollständig. So fehlen in der Regel Angaben zum Umfang der Akten; auch die Laufzeitangaben können fehlerhaft oder unvollständig sein. Der Bestand umfasst im handschriftlichen Findbuch 604 Nummern. Lt. Revisionsvermerk von 1994 fehlen folgende Nummern: 8, 11, 12, 14, 16-26, 32, 307, 326-332 nicht belegt, 591, 589. Im Rahmen der Digitalisierung des Findmittels wurde versucht, die Ortsnamen zu verifizieren und in heutiger Schreibweise wiederzugeben. Außerdem wurden folgende Akten aus Provenienzgründen in andere Bestände überführt: - Nr. 62: jetzt in Rep. 78 Nr. 901 - Nr. 144: jetzt in NL 2 Nr. 87 - Nr. 568: jetzt NL 2 Nr. 105 - Nr. 582: jetzt NL 2 Nr. 106 - Nr. 597: jetzt NL 19 Nr. 19 - Teile aus Nr. 566 wurden in Akten der Bestände NL 2 und NL 3 überführt. Bronnbach, Januar 2007 Dr. Robert Meier
Bestand
Archives de l'État à Arlon. Administration des terres wallones des princes de Loewenstein et de Stolberg, 2 Teile, bearb. von P. Hannick und R. Petit, Brüssel 1970-1975.
Niederlande [NL]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ