[Neuwahl des OBM Leipzig Walter Kresse am 5. Dezember 1959]
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22044 Stadtfunk Leipzig, AV-Unterlagen der Stadt Leipzig, Nr. AV 22044-071 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
22044 Stadtfunk Leipzig, AV-Unterlagen der Stadt Leipzig
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1959
Enthält u. a.: Sprecher.- Einberufung der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Leipzig zu einer außerordentlichen Tagung.- Beratung und Beschluss der Neuwahl des Oberbürgermeisters (OBM) der Stadt Leipzig.- Begrüßung der Gäste.- Verlesung des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung.- Abberufung des bisherigen OBM Erich Uhlich (geb. 13.12.1915, gest. 13.03.2007, 1951-1959 OBM der Stadt Leipzig) als Mitglied und Leiter des Rates des Kreises der Stadt und Entbindung des Amtes als OBM auf eigenen Wunsch.- Rede Herr Dr. Nitzsche (Vorsitzender des Stadtausschusses der Nationalen Front des Demokratischen Deutschland).- Vorschlag.- Walter Kresse (Bezirkstagsabgeordneter).- Aufnahme als Mitglied des Rates der Stadt und Wahl als OBM.- Walter Kresse (geb. 11.03.1910 Leipzig, gest. 04.02.2001 Leipzig, 1959-1970 OBM von Leipzig).- Lebenslauf von Walter Kresse.- Sprecher.- Wahl des OBM Walter Kresse mit Handzeichen, einstimmig.- (00:15:50) Rede Walter Kresse.- (00:32:50) Rede Fritz Beyer (Abgeordneter).- (00:43:00) Herr Ernst (Stadtverordneter).- Verlesung einer Protestresolution.- Friedensbewegung.- Westdeutsche Patrioten.- Prozesse.- Abstimmung und einstimmige Annahme der Resolution.
AV-Medien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:24 MEZ