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Bahndirektion Essen BR 1219 (Bestand)
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Hochbaupläne des Bahnhofes Dahlhausen und Duisburg Wedau
Form und Inhalt: Behördengeschichte
Im Jahre 1879 leitete die preußische Regierung in ihren beiden Westprovinzen die Verstaatlichung der drei großen, bis dahin privat organisierten Eisenbahngesellschaften ein: der Köln-Mindener (in Köln), der Rheinischen (ebenfalls in Köln) sowie der Bergisch- Märkischen (in Elberfeld). 1886 fand dieser Verstaatlichungsprozess seinen Abschluss; die Verwaltung des gesamten Eisenbahnwesens unterstand fortan dem preußischen Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.
1895 entstand im Rahmen einer grundlegenden Neuorganisation der Eisenbahn der Überlieferungsbildner des vorliegenden Bestandes, die Eisenbahndirektion Essen, eine von 20 staatlichen Mittelbehörden, die das gesamte preußische Territorium abdeckten. Ursache für die Neugründung einer Direktion in Essen war die Zusammenlegung der beiden historisch gewachsenen Kölner Direktionen, deren Zuständigkeitsgebiet durch diesen Schritt unverhältnismäßig groß geworden war und nun zum Teil an Essen abgegeben wurde.
Durch Staatsvertrag vom 30. April 1920 zwischen der Reichsregierung und den Regierungen der deutschen Länder wurde die Eisenbahnverwaltung auf das Reich übertragen, die Eisenbahndirektion Essen wurde zur Reichsbahndirektion Essen.
1949 wurde die ehemalige Reichsbahndirektion Essen dann als Bundesbahndirektion fortgeführt und 1975 im Rahmen einer Neugliederung der Direktionsbezirke in ihren Kompetenzen gestärkt: die Direktion Münster wurde aufgelöst und übertrug ihre Zuständigkeit auf die beiden Direktionen in Essen und Hannover, ebenso die Direktion Wuppertal (bis 1929 Elberfeld), die ihre Befugnisse an Essen und Köln abtreten musste.
Ergänzend zur Behördengeschichte hier das alte Streckenverzeichnis der Bahndirektion Wuppertal:
Das Findbuch 252.01.02 Bahndirektion Essen, Karten und Pläne, mit den Beständen BR 1200, BR 1213, BR 1214, BR 1217 und BR 1219 wurde im Juni 2017 aufgelöst und wie folgt aufgeteilt:
252.01.02-01 Bahndirektion Essen, Karten und Pläne, Band 1, mit Bestand BR 1200
252.01.02-02 Bahndirektion Essen, Karten und Pläne, Band 2, mit Bestand BR 1213
252.01.02-03 Bahndirektion Essen, Karten und Pläne, Band 3, mit Bestand BR 1219
252.01.02-04 Bahndirektion Essen, Karten und Pläne, Band 4, mit Bestand BR 1217
252.01.02-05 Bahndirektion Essen, Karten und Pläne, Band 5, mit Bestand BR 1214
Die Benutzung der Bestände unterliegt den Regelungen des Bundesarchivgesetzes sowie der Archivnutzungs- und Gebührenordnung NRW in der jeweils aktuellen Fassung.
Die Findbücher wurden im Juli 2017 durch Staatsarchivinspektorin Romy Hildebrandt-Woelke überarbeitet.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.