Baugewerkeschule Hildesheim (Bestand)
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NLA HA, Hann. 159 Hildesheim
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.12 Preußische Provinz Hannover >> 1.12.9 Kirchen und Schulen, Wissenschaft und Kunst >> 1.12.9.2 Untere Provinzialbehörden
1900-1919
Bestandsgeschichte: Die Baugewerkeschule in Hildesheim wurde 1900 als dritte staatliche Ausbildungsstätte in der Provinz Hannover nach Nienburg (1853) und Buxtehude (verstaatlicht 1895) für Maurer, Zimmerer und andere Bauhandwerker errichtet, die den Beruf eines Baugewerkmeisters oder eines mittleren Beamten im technischen Dienst anstrebten (vgl. Hann. 122a Nr. 1656-1661 und Nr. 6614). Die - wie die beiden anderen - dem Regierungspräsidenten unterstellte Schule wurde 1931 in "Höhere Technische Staatslehranstalt für Hoch- und Tiefbau" und 1938/39 in "Staatsschule, Fachschule für Hoch- und Tiebau" umbenannt. Die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden bot mit Schreiben vom 24. August 1983 (vgl. Tgb.-Nr. 780/83) ca. 3 lfd. Meter Klassenbücher der Baugewerkeschule aus den Jahren 1900 bis 1919 dem Hauptstaatsarchiv in Hannover an. Der größte Teil wurde kassiert, lediglich fünf Klassenbücher sowie die aus den übrigen Klasserbüchern herausgetrennten Stundenpläne und Schülerlisten (insgesamt ca. 0,2 lfd. Meter)
wurden übernommen (Acc. 31/84).
Hannover, im August 1984
gez. Dr. Poestges
Findmittel: EDV-Findbuch
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: verzeichnet
wurden übernommen (Acc. 31/84).
Hannover, im August 1984
gez. Dr. Poestges
Findmittel: EDV-Findbuch
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Ja
Zusatzinformationen: verzeichnet
0,3
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ