Nachlass Brand, Karl Konrad (Bestand)
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NL Brand
Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Bayerischen Hauptstaatsarchivs >> 4 Abteilung IV: Kriegsarchiv >> 4.5 Sammlungen >> 4.5.6 Nachlässe >> 4.5.6.2 Nachlässe >> Nachlässe A-E
1895-1914
Vorwort: Major z. D. Karl Konrad Brand (geb. 18.06.1859 in Steinheim bei Neu-Ulm, gest. 15.01.1914 in Augsburg) war zum Zeitpunkt seiner gesundheitsbedingten Versetzung in den einstweiligen Ruhestand 1907 Bataillonskommandeur im königlich bayerischen 3. Infanterie-Regiment "Prinz Karl von Bayern" in Augsburg. Er war eine tragende Figur des in Augsburg beheimateten Gesellschaftsvereins "Beatushöhle", in dem viele Veteranen und Militärangehörige engagiert waren. Einer seiner Söhne, Karl Brand, fiel am 19.04.1916 als Unteroffizier bei Ypern. Er selbst war der Sohn von Karl Jakob Brand (gest. 1879), Lehrer und Kreisscholarch in Steinheim, 2. Vorstand des bayerischen Volksschullehrervereins, Mitredakteur der bayerischen Lehrerzeitung, der in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts als "der gescheidteste Schullehrer in ganz Bayern" galt. Der Nachlass, der vor allem Fotografien und Vereinsunterlagen enthält, wurde dem Kriegsarchiv 2006 von seinem Enkel übergeben. Offizierspersonalakt: OP 22263 22.10.2015 Lukas Herbeck, Archivinspektoranwärter
Nachlass Brand
6
Bestand
Akten
ger
Übergeben von seinem Enkel Peter Brand.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:04 MESZ