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Graf Johann von Ziegenhain bekundet, dass die Brüder Johann und Heinrich von Eisenbach und die Kinder ihres Bruders Trabodo die Vogtei zu Lauterba...
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Urkunden der Familie Riedesel v. Eisenbach >> 1303 - 1450
1336 Dezember 13
Ausf., Pergament (13,0 x 26,6 cm), mit angehängtem stark beschädigten Siegel (Siegel rückseitig mit zusätzlichem roten Siegellack stabilisiert)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: sente Lucien tage
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Johann von Ziegenhain bekundet, dass die Brüder Johann und Heinrich von Eisenbach und die Kinder ihres Bruders Trabodo die Vogtei zu Lauterbach mit Leuten, Gütern Kirchsatz, Mannschaft und allem Recht, wie sie ihr Großvater Herr Trabodo von Eisenbach von ihm zu Lehen hatte, zu Lehen tragen, und dass er selbst die Vogtei wieder vom Stift Fulda zu Lehen trägt. Da Herr Heinrich von Wartenberg d. A. und sein Sohn Herr Friedrich ihren Anteil von Vogtei und Kirchensatz gegen den Willen des Grafen und der von Eisenbach als Ganerben an das Stift Fulda verkauft haben, hat er von seiner und seiner Mannen wegen am Gericht Fulda im Paradies widersprechen lassen.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: "Zigenhainischer Lehenbrieff über die Vogtey Lautterbach 1336"
Vermerke (Urkunde): Siegler: Siegelankündigung des Ausstellers ("vorsiegelt mit unsem ingesiegel")
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Becker, Urkundenbuch, Nr. 101
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.