Urkunden Die geschworenen und gewählten Untergänger /_Namen siehe unten_/ führen wegen der Wälder des Herzogs Georg von Bayern, des Klosters Anhausen, des Klosters Königsbronn und der Frühmesse in Gerstetten folgenden Untergang durch: Im Ugental, im nächsten Tällein ob Dettinger (Döttinger, Tettinger) Steige genannt Küpfendorf (Kupfendorf, Kipfendorf) zu, rechts das Tällein hinauf bis auf den Weg von Heldenfingen (Heldefingen) nach Küpfendorf. Was rechts davon gegen Dettingen liegt, gehört dem Herzog, was links liegt, dem Kloster Anhausen - alles bis auf den Heldenfinger Weg. Der Untergang geht weiter vom Heldenfinger Weg und dem letzten Lachen zu einer Eiche, die Grenzpunkt zwischen Bayern, Anhausen und Königsbronn ist, bis hinauf in das Holz des Frühmessers von Gerstetten. Was rechts liegt, wo ein ganzes Kreuz zu einer Lauche gehauen ist, gehört dem Kloster Königsbronn, was links liegt, wo ein helles Kreuz zu einer Lauche gehauen ist, dem Kloster Anhausen.Untergänger: Hans Ristinger (Rystinger), Jakob Koch, Diepold Kachler und Hans Aman, alle vier von Heidenheim; Klaus (Claß) Schöttlin, Hans Deulin (Deuly) und Peter Böckh (Beckh), alle drei von Gerstetten; Hans Nuber von Mergelstetten, Utz Yfferlin (Eyferlin) von Bolheim; Peter Lutz und Jakob Burschel (Burchtel), beide von Steinheim; Thoman(Thoma) Hauff von Heldenfingen (Heldefingen).Anwesende der drei Parteien beim Untergang: - für Bayern: Georg (Jorg) Hermstatt, Forstmeister in Heidenheim; - für Anhausen: Abt Jakob, die Konventualen Georg (Jorig) Vischer und Rudolf Wagner (Wangner), die Laien Georg (Jorig) Schmid, Hans Aw, Klaus (Claß) Glört (Glort) von Bolheim, Michel Werlin von Herbrechtingen /?/ (Herbartingen), Paurlin (Peurlin) und Konz Oswald von Dettingen; - für Königsbronn: Abt Johannes, die Konventualen Prior Johannes Hubschang und Vitus Müller, die Laien Loffel (Leffel) Hans von Steinheim, Trem und sein Gesell von Küpfendorf (Kipfendorf), Römer (Remer) von Königsbronn (Konysbronn) und Könzlin (Konzlin) Reitknab (Ryttknab). Kopie mit späteren Zusätzen /_16.Jh._/, liegt in: Bü 4. Weitere Kopien im Lagerbuch des Klosters Anhausen von 1538 (H 102/5 Bd. 6) f. 385 und im Lagerbuch der geistlichen Verwaltung Heidenheim von 1700 (H 102/28 Bd. 10) f. 610. Siehe auch Repertorium für Bestand Kloster Anhausen, A 471, S. 99

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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