Wilhelm Heinrich Lenzen, Schiffer in Homberg, erhält von der Kranken- und Sterbelade in Homberg (Rendant Johann Gehnen, Müller zu Homberg), ein Darlehen über 1200 Mark. Zur Sicherung stellt er sein zwischen Johann Hentges und Johann Jansen gelegenes Wohnhaus mit Garten zur Hypothek. Lenzen hat Haus und Garten am 22.02.1877 von seinem Vater und seinen Geschwistern erhalten. Die Schwestern Ida Lenzen und Catharina Lenzen, Ehefrau von Peter Schlotmann, beide in Homberg wohnend, hat er ausbezahlt. Heinrich Lenzen, Tagelöhner zu Homberg, Witwer von Gertrud Berns, und Elisabeth Lenzen, Ehefrau von Wilhelm Schmitz, Eisenarbeiter zu Homberg, räumen der Kranken- und Sterbelade Vorrang vor ihren Rechten ein. Notar: Ludwig Franz Houben, Moers. Zeugen: Engelbert Kösters und Mathias Senden, beide Schuhmacher in Moers. dabei: 1. Hypothekeneintragungsgesuch. 2. Hypothekeneinschreibung vom Hypothekenamt Krefeld vom 01.04.1893. 3. Auszug aus dem Verkaufsprotokoll vom 29.12.1883 (Teilungssache der Erben Arnold Schroer): Mathias Bäcker, Lokomotivführer zu Meiderich, handelnd für sich und als Vormund seines Sohnes Gerhard Bäcker; Peter Dahmen, Ackerer zu Hochhalen und seine Ehefrau Agnes geb. Schroer; Hermann Herkendell, Steiger zu Essenberg und seine Ehefrau Anna geb. Schroer; Tilmann Meusen, Ackerer zu Fünderich und seine Ehefrau Elisabeth geb. Schroer; Georg Schroer, Ackerer zu Lohmühle; Gottfried Schroer, Ackerer zu Rumeln; Johann Heinrich Schroer, Ackerer zu Homberg; Margaretha Schroer, Homberg; Sibilla Schroer, Homberg, verkaufen am 19.12.1883 auf dem sogenannten Schroershof Fensterrahmen an Gerhard Tendick, Holzschnitter in Neukirchen. Notar: Hubert Ferdinand Hoffmann, Moers. Zeugen: Ludger Heinrich Brandhoff, Kaufmann zu Homberg; Bernhard Koesters, Vollziehungsbeamter in Moers. 4. Verkaufsbedingungen.