"Lagerbuch vom Jahr 1542" des Klosters Rechentshofen über die Orte Rechentshofen, Kleinsachsenheim, Löchgau, Metterzimmern, Bietigheim, Unterriexingen, Hasslach (=Hohenhaslach), Sersheim, Horrheim, Nußdorf, Leinfelden (=Leinfelderhof Gde. Enzweihingen), Vaihingen, Riet, Eberdingen, Meimsheim, Stockheim, Spielberg, Ochsenbach und Niefern betr. Ober- und Herrlichkeit, Frevel, großer Fruchtzehnt, Weinzehnt, Heuzehnt, kleiner Zehnt, eigene Güter, ewig unablösige Hellerzinse, ablösige Zinse, Landacht, Kirchensatz und ewig unablösige Fruchtgülten, gefertigt 1542 auf Befehl des Herzogs Ulrichs von Württemberg durch Sebastian Hornmoldt, Vogt zu Bietigheim, und Michel Altbießer, Schaffner des Klosters Rechentshofen, unter Mitwirkung der Äbtisstin Paula v. Labenstein (=Liebenstein), 5 Konventfrauen, Marx von Schornstetten, Forstmeister am Stromberg, sowie anderer benannter Beamten und Gemeindevertreter, 1794 durch Johann Friedrich Jaeger, Regierungsrat und Geheimer Archivar, beglaubigte und vom Kirchenratsrevisorat vidimierter Abschrift
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"Lagerbuch vom Jahr 1542" des Klosters Rechentshofen über die Orte Rechentshofen, Kleinsachsenheim, Löchgau, Metterzimmern, Bietigheim, Unterriexingen, Hasslach (=Hohenhaslach), Sersheim, Horrheim, Nußdorf, Leinfelden (=Leinfelderhof Gde. Enzweihingen), Vaihingen, Riet, Eberdingen, Meimsheim, Stockheim, Spielberg, Ochsenbach und Niefern betr. Ober- und Herrlichkeit, Frevel, großer Fruchtzehnt, Weinzehnt, Heuzehnt, kleiner Zehnt, eigene Güter, ewig unablösige Hellerzinse, ablösige Zinse, Landacht, Kirchensatz und ewig unablösige Fruchtgülten, gefertigt 1542 auf Befehl des Herzogs Ulrichs von Württemberg durch Sebastian Hornmoldt, Vogt zu Bietigheim, und Michel Altbießer, Schaffner des Klosters Rechentshofen, unter Mitwirkung der Äbtisstin Paula v. Labenstein (=Liebenstein), 5 Konventfrauen, Marx von Schornstetten, Forstmeister am Stromberg, sowie anderer benannter Beamten und Gemeindevertreter, 1794 durch Johann Friedrich Jaeger, Regierungsrat und Geheimer Archivar, beglaubigte und vom Kirchenratsrevisorat vidimierter Abschrift
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 110 Bd 115
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, GL 110 Rechentshofen, Klosterhofmeisterei
Rechentshofen, Klosterhofmeisterei >> 3. Lagerbücher
1542, 1794
Bl. 67r-80v: 1532 Juli 26 (Fr n. Jacob), Wilhelm Metzler zu Kleinsachsenheim gibt einen Revers über den Empfang des sogenannten Frau Irmel Trauttenhofs daselbst als Erblehen von Paula von Liebenstein, Äbtissin zu Maria Kron, genannt Rechentshofen. Sr.: Junker Renhard v. Sachsenheim, Or.: nicht vorhanden (vgl. Rep. A 515 S. 83); Bl. 222 v-223r: 1417 August 14 (Frauenabend Assumptionis), Graf Eberhard zu Württemberg beurkundet einen Entscheid seiner Räte: des Ritters Hans von Stadion, des Hofmeisters Hans Sturmfeder, des Landvogts zu Mömpelgard Hans Truchseß von Höfingen d.Ä. und des Vogts "zu der Nuwenbung" Hans von Sachsenheim in einer Streitsache zwischen Äbtissin und Konvent des Frauenklosters Rechentshofen einerseits und Schultheiß, Richter und Arme Leute zu Hohenhaslach andererseits wegen Steuern und Bett aus den Gütern des Klosters zu Hohenhaslach. Sr.: A., Or.: A 502 PU 1100; Bl. 227v-230r: 1402 Mai 2 (Kreuzauffindungsabend), Abt Peter und der Konvent des Klosters Bebenhausen treffen eine Einigung mit Äbtissin und Konvent des Klosters Rechentshofen über die Reinigung des Mühlgrabens zu Hohenhaslach und über die Benützung des Wassers aus diesem Graben zur Wässerung einer Wiese, gen. Bruwel, des Klosters Bebenhausen daselbst, Zeugen und Satzleute: Schultheiß und Richter zu Hohenhaslach. Sr.: Abt und Konvent des Klosters Bebenhausen und Ritter Friedrich zu Grundelfingen, Or.: A 502 PU 1203; Bl. 231v-233r: 1490 Mai 28 - Fr v. Pfingsten, das Kloster Rechentshofen und die Gemeinde Hohenhaslach werden durch den ehrsamen Bader Hans Fabri von Brettheim, Diener zu Maulbronn, durch Herrn Matthiß, Pfarrer zu Hohenhaslach, durch Aberlin Schultheiß, Vogt zu Gröningen und durch Ludwig Schärtlin, Schultheiß zu Vaihingen, in der Streitsache wegen des Weidgangs daselbst vertragen. Sr.: die zwei Parteien, das Kloster Maulbronn und der fromme und veste Merk von Haulfingen, Vogt zu Vaihingen, Or.: A 515 PU 23; Bl. 301v-304v: 1444 October 22 (Do n. 11000 Mägdtag), Frau Guttah v. Riexingen, Äbtissin zu Rechentshofen, verleiht dem beischeidenen Knecht Heinrich Gyssel von Sersheim ihren Hof daselbst zu einem Erblehen. Sr.: A., Or.: nicht vorhanden (vgl. Rep. A. 515 S. 87); Bl. 308v-316v: 1478 Dez. 4 (Barbaratag), Frau Margareth v. Bettendorf, Äbtissin zu Rechentshofen, verleiht dem bescheidenen Hans Rübsam zu Sersheim ihren Hof daselbst zu einem Erblehen. Sr.: der strenge, fromme und veste Herr Conrad Schenkh von Winterstetten, Ritter, der feste und fromme Georg von Münchingen d.Ä. und die Gde. Oberriexingen, Or.: nicht vorhanden (vgl. Rep. A 515 S. 90); Bl. 321v-327v: 1499 Jan. 9 (Mi n. Dreikänig), Frau Magdalena von Kettenhain, Äbtissin zu Rechentshofen, verleiht dem ehrbaren und bescheidenen Peter v. Westen, seßhaft zu Sersheim, ihren Hof daselbst zu einem Erblehen. Sr.: A., Or.: nicht vorhanden (vgl. Rep. A 515 S. 91); Bl. 351r-355r: 1479 Nov. 11 (Martinstag), Hans Frey zu Horrheim gibt einen Revers über den Empfang eines Hofes des Klosters Maulbronn zu Horrheim zu einem Erblehen. Sr.: Schultheiß und Gericht zu Horrheim, Or.: A 522 PU 1059; Bl. 378v-380v: 1450 Juli 25 (Jacobstag), Abt Wolf und der Konvent des Klosters Hirsau, Äbtisstin Margret und der Konvent des Klosters Rechentshofen und die Priorin Schwester Ursula und der Konvent des Klosters Pforzheim treffen mit Pfaff Claus, Frühmesser zu Nußdorf, eine Einigung über die Ablösung des großen Zehnten, den letzterer bisher aus einigen Gütern zu Nußdorf genossen hat. Sr.: die 3 gen. Klöster, Or.: nicht vorhanden (vgl. Rep. A 515 S. 63); Bl. 409r-414v: 1488 Dez. 22 (Mo n. Thomas), Hensin Müller zu Riet verpflichtet sich, aus seiner Erblehenmühle, welche er von dem edlen und vesten Junker Wilhelm v. Münchingen empfangen hat, fürohin die schuldigen Abgaben dem Kloster zu entrichten. Sr.: der edle, strenge und veste Ritter Wilhelm v.Münchingen und der Junker Hans Conrad von Ryschach, Or.: nicht vorhanden (vgl. Rep. A 515 S. 67); Bl. 434r-435v: 1404 Jan. 29 (Julianstag), Frau Kinigunt v. Sachsenheim, Äbtissin zu Rechentshofen, verleiht an Heinz Rutter Cappa das Kleinhöflein zu Meimsheim zu einem Erblehen. Sr.: A., Or.: nicht vorhanden (vgl. Rep. A 515 S. 60)
Beilagen: 2 Vermessungspläne von der Neuvermessung der sogenannten Spitzwiese zu Rechentshofen durch Johann Conradt Reif, verpflichteter Feldmesser und Bürgermeister zu Kleinsachsenheim, 1745, mit einem Auszug betr. die Spitzwiese, aus einem Lagerbuch o.J.
Beilagen: 2 Vermessungspläne von der Neuvermessung der sogenannten Spitzwiese zu Rechentshofen durch Johann Conradt Reif, verpflichteter Feldmesser und Bürgermeister zu Kleinsachsenheim, 1745, mit einem Auszug betr. die Spitzwiese, aus einem Lagerbuch o.J.
1 Foliobd. in gepreßtem Schweinsleder mit 2 Metallschließen, Bl. 1-469
Archivale
Einband und Buchblock durch Wurmfraß beschädigt; 1 Metallschließe abgerissen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:37 MEZ