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Transsumpt der Stadt Marburg über folgende Urkunden: 1) von 1301 Mai 28 (1301 V Kalendas junii), die Stadt Fritzlar befreit die in der Fleminggass...
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Urk. 37 Deutschordenshaus Marburg - [ehemals: A II]
Deutschordenshaus Marburg - [ehemals: A II] >> 1326-1350
1347 September 27
Transsumpt, Pergament, das Siegel erhalten.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: d.d. 1347 September 27
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Transsumpt der Stadt Marburg über folgende Urkunden: 1) von 1301 Mai 28 (1301 V Kalendas junii), die Stadt Fritzlar befreit die in der Fleminggasse daselbst gelegene Behausung des Deutschen Hauses bei Marburg und deren Bewohner von städtischen Diensten und Abgaben und gewährt ihnen die Rechte der Bürger, untersagt jedoch dem Orden die Erwerbung weiterer Besitzungen zu Fritzlar; 2) 1302 Mai 15 (1302 idus maji), die Stadt Fritzlar beurkundet, daß ihr Bürger Conrad Schindeleib dem Deutschen Haus bei Marburg sein Haus in der Münstergasse zu Fritzlar verkauft hat; 3) 1315 Juli 6 (1315 II nonas julii), die Stadt Fritzlar befreit eine daselbst in der Münstergasse gelegene Behausung des Deutschen Hauses bei Marburg gegen einen jährlichen Zins von allen üblichen Diensten und Steuern; 4) 1318 Januar 23 (1318 X Kalendas februarii), die Stadt Fritzlar befreit den in der Fleminggasse daselbst gelegenen Hof des Deutschen Hauses bei Marburg gegen eine Loskaufsumme von den üblichen Leistungen und erklärt, daß der Orden keine weiteren Güter in Fritzlar erwerben dürfe.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: 1) Hessisches Urkundenbuch, II, 30; 2) Hessisches Urkundenbuch, II, 34; 3) Hessisches Urkundenbuch, II, 279; 4) Hessisches Urkundenbuch, II, 325
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.