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Weimarische Zeitung Nr. 233, 5. Oktober 1909, S. 1 [über Halevys DIE JÜDIN]: Der Rezensent thematisiert zunächst ausführlich den Stellenwert der Opern Halevys im gegenwärtigen Musikleben und hebt sodann die Leistungen der Sänger hervor, von denen er Frl. Ucko als Recha besonders würdigt. Die Leitung lag in den Händen des neu engagierten zweiten Kapellmeisters GRÜMMER, der zuvor bereits als Dirigent der WEIßEN DAME agiert habe. Die Aufführung war „sehr sorgfältig vorbereitet und ließ eine sichere Hand erkennen, die im Stande ist, allen drohenden Gefahren geschickt auszuweichen. [...] Der große Zug gelang indessen dem Dirigenten recht gut.“ Ferner konstatiert „G.L.“: „Es ist jedenfalls erfreulich, daß an die lange Jahre vernachlässigte zweite Stelle endlich ein Mann berufen ist, der über der Sache steht und nicht die Merkmale der Anfängerschaft in sich trägt, die für die Hofbühne verhängnisvoll ist. Die Weglassung des Balletts als überflüssigen, nicht zur Handlung gehörigen Ballastes war eine geschmackvolle Anordnung des Dirigenten.“