Akten zur evangelischen Kirchenpolitik 1933-1935 (Band 7)
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Nachlass Buttmann, Rudolf 176
F XXII 121-140
Nachlass Buttmann, Rudolf
Nachlass Buttmann, Rudolf >> Nachlässe >> Nachlass Buttmann, Rudolf >> 6. Politische Tätigkeit
1934
Enthält: 121. Landesbischof Meiser an Reichspräsident von Hindenburg vom 10.7.1934 (Abdruck für Buttmann): Schilderung der kirchenpolitischen Lage und Begründung für seine Nichtteilnahme an den Beratungen des Verfassungsausschusses der Deutschen Evangelischen Kirche; 122. Landesbischof Wurm an Frick vom 11.7.1934: Bittet um Unterstützung gegen die Reichskirchenregierung Müller-Jäger, Abdruck für Buttmann mit handschriftlichen Begleitzeilen vom 12.7.1934 auf dem 2. Exemplar (2 Exemplare); 123. Watch Tower Bible and Tract Society, Magdeburg, an Buttmann vom 11.7.1934: Bitte um Empfang unter Berufung auf das Schreiben an Frick; 124. Landesbischof Meiser an Buttmann vom 12.7.1934: Schildert nach einem Gespräch mit von Bodelschwingh die kirchenpolitische Lage in Westfalen; 125. Landesbischof Meiser an das Reichsministerium des Innern vom 12.7.1934 (Abdruck an Buttmann): Bittet um Unterstützung gegen die Reichskirchenregierung auch nach dem Erlaß des Reichsministeriums des Innern vom 9.7.1934; 126. Landesbischof Wurm an Buttmann vom 13.7.1934: Übersendet einen Zeitungsartikel und teilt mit, in der Reichsstatthalterei herrsche die Auffassung, Buttmann werde in seinem Amt durch Jäger ersetzt, mit Beilage: Memorandum Wurms: "Unsere Stellung zur Eingliederungsaktion"; 127. Reichsfinanzminister von Schwerin-Krosigk an Frick vom 13.7.1934 (Abdruck): Besorgnis über die kirchliche Lage, mit Beilage: "Die Lage der evangelischen Reichskirche" (masch., 3 Bl.); 128. Buttmanns stenographische Abschrift eines Schreibens von Unbekannt (Landesbischof Wurm? vgl. den Schlußsatz von Nr. 138) an Frick vom 13.7.1934: Darlegung der kirchlichen Lage (Übertragung aus dem Stenogramm, masch., 2 Bl.); 129. Aktennotiz und Angaben von Magistratsrat Brodehl vom 13.7.1934 betr. Besprechung zwischen Vizepräsident Christiansen und Ministerialdirektor Jäger mit Freikirchenvertretern und kirchenfreien Kreisen, Buttmann nicht zugegen; 130. Landesbischof Meiser an Buttmann vom 14.7.1934: Befürchtet einseitige Unterrichtung Hitlers bei dem geplantem Empfang von Müller und Jäger, Hitler möge auch von Bodelschwingh u.a. hören; 131. Landesbischof Wurm an Buttmann vom 14.7.1934: Äußert die gleiche Sorge wie Meiser (s. Nr. 130); bittet, einen Empfang für sich und Meiser bei Hitler zu vermitteln; 132. Eine Delegation der Gemeinde Tarnowke überreicht im Reichsministerium des Innern ein Beschwerdeschreiben vom 14.7.1934 wegen Weigerung des Konsistoriums Schneidemühl, Pfarrer Rahmel anzustellen (masch., 2 Bl.); 133. Präses Koch an Buttmann vom 15.7.1934: Sendet Abdruck eines Schreibens an Hitler zu Händen von Staatssekretär Lammers (Abdruck fehlt); 134. Pastor Niemöller an Hitler vom 16.7.1934 (Abdruck): Warnt vor falscher Berichterstattung bei Empfang von Müller und Jäger, schildert Vorgänge in Hessen-Kassel und Baden; 135. Buttmann an Kinder, Reichsleiter der Deutschen Christen, vom 16.7.1934: Übt scharfe Kritik am Verhalten Kinders, Kinders Brief vom 16.7.1934, Kinders Antwort vom 19.7.1934; 136. E. Putz, Landeskirchenrat München, an Buttmann vom 19.7.1934: Bittet um Rückgabe seiner Denkschrift; 137. Landesbischof Meiser an Buttmann vom 19.7.1934: Empfiehlt Pfarrer Dr. Günther, Deutsche Auslandsgemeinde in Oslo, als Informanten über die Stimmung in den skandinavischen Ländern; 138. Landesbischof Wurm an Buttmann vom 20.7.1934: Bittet um Weiterleitung eines Briefes an Frick, Kritik am 'System Müller-Jäger', mit Beilage: Wurm an Frick vom 20.7.1934; 139. Württembergische Evangelische Landeskirche an Frick vom 21.7.1934: Übersendet Eingabe des Württembergischen Evangelischen Landeskirchentags an den Reichsbischof vom 21.7.1934 betr. Eingliederung der Landeskirchen (masch., 4 Bl.); 140. Präses Koch an Buttmann vom 21.7.1934: Übersendet Abdruck seines Schreibens an Ministerialrat Bourwig vom 21.7.1934
Akten
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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03.04.2025, 13:36 MESZ
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