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Zoll-, Grenz- und Kirchenangelegenheiten sowie Streitigkeiten der Fürsten zu Nassau-Siegen u.a. wegen des Tumultes in der St. Johanniskirche im Rahmen eines Kirchenstuhlstreits und wegen der Aufrichtung eines Prangers
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Zoll-, Grenz- und Kirchenangelegenheiten sowie Streitigkeiten der Fürsten zu Nassau-Siegen u.a. wegen des Tumultes in der St. Johanniskirche im Rahmen eines Kirchenstuhlstreits und wegen der Aufrichtung eines Prangers
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1683-1701
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen dem Kanzleidirektor Heeser zu Siegen und dem Amtsverwalter J. Eberhard Hoynck zu Adolfsburg sowie dem Hofrat Zimmermann zu Bonn wegen bestehender Differenzen zwischen Fürst Wilhelm Moritz und Fürst Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen sowie wegen des aufgerichteten Zolls und wegen eines Vergleichs wegen der Grenze (1687-1688); Bericht des Andreas Apel zu Netphen über einen Kirchendiebstahl und Inhaftierung dreier Juden in Wittgenstein (1689); Korrespondenzen wegen des Kontingentsbeitrags Nassau-Siegens und Nassau-Dillenburgs sowie wegen Truppendurchmärsche (1689); Korrespondenzen mit dem Landgrafen zu Hessen-Kassel wegen diverser Tumulte und gewaltsamer Übergriffe im Rahmen eines Kirchenstuhlstreits in Siegen (1690); Korrespondenzen und Untersuchungen wegen entstandener Tumulte in der St. Johanniskirche zu Siegen sowie wegen der Restituierung der im katholischen Landesteil liegenden Filialen Kaan und Weidenau (1691); Missivschriften wegen eines geplanten Vergleichs mit den reformierten Fürsten Korrespondenzen und Untersuchungen wegen eines vor dem Residenzschloss aufgestellten Prangers bzw. Gerichtsstocks, mit Handzeichnung (1692-1693, 1701); Korrespondenzen wegen der oranischen Sukzession (1701); Punktationen wegen des Zustandekommens eines Vergleichs unter Vermittlung Kurkölns und Hessen-Kassels im Stockstreit der Fürsten zu Nassau-Siegen (1701). Korrespondenten u.a.: Amtsverwalter J. Eberhard Hoynck (Adolfsburg), Hofrat Zimmermann (Bonn), A. L. von Bechmann (Köln), Johann Franz Desideratus Fürst zu Nassau-Siegen, Andreas Apel (Netphen), Johann Krengel (Netphen), Dilthey (Dillenburg), des Georges (Wittgenstein), Kanzleidirektor Heeser (Siegen), Pastor Gerlach Ermert (Hartenfels), Johann Wilhelm Jungmann (Dillenburg), Ludwig Flender, Heinrich Fürst zu Nassau-Dillenburg, Landgraf Karl von Hessen-Kassel, Ernestina Charlotta Fürstin zu Nassau-Siegen, Wilhelm Hyacinth Fürst zu Nassau-Siegen, Graf von Königsegg (Bonn), Kurfürst Joseph Clement von Bayern (Köln), Wilhelm Fürst zu Nassau-Dillenburg, Johann Adolph Freiherr von Fürstenberg (Paderborn), Wilhelm Friedrich Adolph Fürst zu Nassau-Siegen.
255 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.