Lokale Bergverwaltung (Bergreviere): Bergrevier Diez (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Preußen >> Fachverwaltungen und fachliche Einrichtungen >> Bergbau und Gewerbe >> Lokale Bergverwaltung (Bergreviere)
Enthält: Akten über das Emser Blei- und Silberbergwerk 1867
Bestandsgeschichte: Siehe Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Bergrevier Diez wurde durch Verordnung vom 4.10.1826 geschaffen (VBl. S. 85-90). Es umfasste die Ämter Braubach, Diez, Eltville, Hochheim, Höchst, Idstein, Königstein, Langenschwalbach, Limburg, Montabaur, Nassau, Nastätten, Reichelsheim, Rüdesheim, St. Goarshausen, Usingen, Wehen, Wiesbaden und Runkel. 1842 wurden die Ämter Runkel, Usingen und Reichelsheim an die neugegründete Bergmeisterei Weilburg abgegeben. 1857 auch alle Ämter, die von der neugegründeten Bergmeisterei Wiesbaden verwaltet wurden (Abt. 426/3). Mit der Einführung des Preußischen Berggesetzes im Gebiet des ehemaligen Herzogtums Nassau 1867 änderte sich die Bezeichnung 'Bergmeisterei' in 'Bergrevier'. 1945 fiel das Bergrevier Diez zusammen mit den vormals nassauischen Kreisen Ober- und Unterwesterwald, Unterlahn und St. Goarshausen an das Land Rheinland-Pfalz. Zwischen 1965 und 1970 wurde das Amt aufgelöst und nach Koblenz verlegt.
Siehe auch Serientitel.
Findmittel: Findbuch von Sandra Heckmann, 1992
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Kartei
Bearbeiter: Sandra Heckmann, 1992
Bestandsgeschichte: Siehe Serientitel.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Bergrevier Diez wurde durch Verordnung vom 4.10.1826 geschaffen (VBl. S. 85-90). Es umfasste die Ämter Braubach, Diez, Eltville, Hochheim, Höchst, Idstein, Königstein, Langenschwalbach, Limburg, Montabaur, Nassau, Nastätten, Reichelsheim, Rüdesheim, St. Goarshausen, Usingen, Wehen, Wiesbaden und Runkel. 1842 wurden die Ämter Runkel, Usingen und Reichelsheim an die neugegründete Bergmeisterei Weilburg abgegeben. 1857 auch alle Ämter, die von der neugegründeten Bergmeisterei Wiesbaden verwaltet wurden (Abt. 426/3). Mit der Einführung des Preußischen Berggesetzes im Gebiet des ehemaligen Herzogtums Nassau 1867 änderte sich die Bezeichnung 'Bergmeisterei' in 'Bergrevier'. 1945 fiel das Bergrevier Diez zusammen mit den vormals nassauischen Kreisen Ober- und Unterwesterwald, Unterlahn und St. Goarshausen an das Land Rheinland-Pfalz. Zwischen 1965 und 1970 wurde das Amt aufgelöst und nach Koblenz verlegt.
Siehe auch Serientitel.
Findmittel: Findbuch von Sandra Heckmann, 1992
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Kartei
Bearbeiter: Sandra Heckmann, 1992
0,25 m
Bestand
Literatur: Oberbergamt Bonn (Hrsg.): Beschreibung der Bergreviere Wiesbaden und Diez. Mit einer Ubersichtskarte des Vorkommens der nutzbaren Minerallagerstättenin den Bergrevieren Wiesbaden und Diez. Bonn 1893.
Höchst
Nastätten
Königstein
Reichelsheim:Wetterau
Usingen
Braubach
Runkel
Bad Schwalbach
Montabaur
Rüdesheim
Weilburg
Koblenz
Hochheim
Limburg
Wehen
Eltville
Diez
St. Goarshausen
Wiesbaden
Idstein
Nassau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ