Finanzamt Riedlingen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 126/12 T 4
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Südwürttembergische Bestände >> Finanzen >> Finanzämter >> Finanzamt Riedlingen
Überlieferungsgeschichte
Der vorliegende Teilbestand wurde in vier Ablieferungen in den Jahren 1999, 2001 und 2004 vom Finanzamt Biberach, Außenstelle Riedlingen an das Staatsarchiv Sigmaringen abgegeben (Akzessionsnummern 1999/29, 1999/53, 2001/26 und 2004/27). Die Ablieferung 1999/29 umfasst dabei die Nrn. 1-123 und Nrn. 194-218, die Ablieferung 1999/53 umfasst die Nrn. 124-153, die Ablieferung 2001/26 umfasst die Nrn. 154-164 und die Ablieferung 2004/27 die Nrn. 165-193. Der Bestand besteht aus insgesamt 219 Akten mit einem Umfang von 4,6 laufenden Metern.
Michaela Klaiber übertrug die maschienenschriftlichen Ablieferungsverzeichnisse der Zugänge in das Erschließungsprogramm ScopeArchiv und verpackte die Unterlagen archivgerecht. Sabine Hennig erschloss die Akten zur Judenvermögensabgabe (Nr. 198-218), für welche kein Ablieferungsverzeichnis vorlag, nahm redaktionelle Nacharbeiten vor und führte die Indexierung des Teilbestands durch.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 126/12 T 4 Nr. [Bestellnummer]
Sigmaringen, im November 2013
Sabine Hennig
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Judenvermögensabgabe, Steuerakten (Einzelfälle).
Der vorliegende Teilbestand wurde in vier Ablieferungen in den Jahren 1999, 2001 und 2004 vom Finanzamt Biberach, Außenstelle Riedlingen an das Staatsarchiv Sigmaringen abgegeben (Akzessionsnummern 1999/29, 1999/53, 2001/26 und 2004/27). Die Ablieferung 1999/29 umfasst dabei die Nrn. 1-123 und Nrn. 194-218, die Ablieferung 1999/53 umfasst die Nrn. 124-153, die Ablieferung 2001/26 umfasst die Nrn. 154-164 und die Ablieferung 2004/27 die Nrn. 165-193. Der Bestand besteht aus insgesamt 219 Akten mit einem Umfang von 4,6 laufenden Metern.
Michaela Klaiber übertrug die maschienenschriftlichen Ablieferungsverzeichnisse der Zugänge in das Erschließungsprogramm ScopeArchiv und verpackte die Unterlagen archivgerecht. Sabine Hennig erschloss die Akten zur Judenvermögensabgabe (Nr. 198-218), für welche kein Ablieferungsverzeichnis vorlag, nahm redaktionelle Nacharbeiten vor und führte die Indexierung des Teilbestands durch.
Die Zitierweise des Bestandes lautet:
Wü 126/12 T 4 Nr. [Bestellnummer]
Sigmaringen, im November 2013
Sabine Hennig
Inhalt und Bewertung
Enthält:
Judenvermögensabgabe, Steuerakten (Einzelfälle).
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 08:37 MESZ