Fortsetzung des Erbstreits der Erben des Otto Schenck von Nideggen aus dessen 1. Ehe mit Anna (Agnes) Quadt als Appellanten gegen die Erben aus dessen 2. Ehe mit Anna von Plettenberg als Appellaten, nun in der Generation der Urenkel, um die Lehns- und Allodialgüter des Hauses Horst (Stadt Hilden) und deren Nutznießung (vgl. RKG 1878 (G 29/58)). Hier Appellation gegen ein Urteil der Vorinstanz vom 14. Aug. 1688.
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Fortsetzung des Erbstreits der Erben des Otto Schenck von Nideggen aus dessen 1. Ehe mit Anna (Agnes) Quadt als Appellanten gegen die Erben aus dessen 2. Ehe mit Anna von Plettenberg als Appellaten, nun in der Generation der Urenkel, um die Lehns- und Allodialgüter des Hauses Horst (Stadt Hilden) und deren Nutznießung (vgl. RKG 1878 (G 29/58)). Hier Appellation gegen ein Urteil der Vorinstanz vom 14. Aug. 1688.
AA 0627, 1879 - G 30/59
AA 0627 Reichskammergericht, Teil III: E-G
Reichskammergericht, Teil III: E-G >> 3. Buchstabe G
1693 - 1699 (1682 - 1695)
Enthaeltvermerke: Kläger: Sämtliche Erben des Werner von Galen zu Muchhausen und der Agnes von Nideggen, namentlich Jost Maximilian von den Reven, Friedrich von Neuhof gen. Ley namens seiner Gattin, E. F. A. von Bottlenberg gen. Kessel zu Hackhausen, A(delheid) C(lara) Wilhelma, Witwe von Bottlenberg gen. Kessel zum Caspersbroich (Casparsbruch), geb. von Neuhof, und W. W. von Vercken namens seiner Gattin, (Kl. ?) Beklagter: Ida von Venloe, Witwe des Friedrich Anton Schenck von Heyer, und sämtliche Erben Schenck von Nideggen bzw. Schenck zu Heyer(en), (Bekl. ?) Prokuratoren (Kl.): Dr. Ludwig Ziegler 1691 - Subst.: Lic. Johann Adam Roleman 1691 Prokuratoren (Bekl.): Dr. Johann Konrad Albrecht 1694 (auch für den Ebf. von Köln) - Subst.: Dr. Krebs (für den Ebf. von Köln) - Subst.: Lic. Johann Henrich Flender Prozeßart: Secundae appellationis cum restitutione in integrum Instanzen: 1. Kurköln. Regierung bzw. Hofrat (Kanzler und Räte) zu Bonn (1688) - 2. RKG 1693 - 1699 (1682 - 1695) Beweismittel: RKG-Urteile vom 7. Juli 1682 (Q 9), 3. April 1685 (Q 10) und 13. Dez. 1686 (Q 11). RKG- „Ulteriores compulsoriales“ vom 27. Okt. 1693 (Q 12). RKG-(Bei-)Urteil vom 27. Okt. 1693 (Prot.). Beschreibung: 1 cm, 40 Bl., gebunden; Q 1 - 7, 9 - 18, Q 8 fehlt. Teilweise beschädigt. Vgl. RKG 1878 (G 29/58), 1880 (G 31/60), 1881 (G 32/61).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.05.2026, 09:26 MESZ