D Rep. 891 Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin (Bestand)
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D Rep. 891
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> D Bestände ab 1990 >> D 7 Organisationen und Vereine >> D 7.1 Kammern und Körperschaften des öffentlichen Rechts
1987 - 2011
Vorwort: D Rep. 891 - Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin
1. Institutionsgeschichte
Berliner Stadtbibliothek
Am 06.06.1901 wurde durch den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung die Berliner Stadtbibliothek unter dem Direktor Arend Buchholz gegründet. Am 15.10.1907 öffnete sie zum ersten Mal für die Besucherinnen und Besucher. 1908 beschließt die Stadtverordnetenversammlung einen Bibliotheksneubau. Das Bauprojekt scheitert jedoch mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges. Im März 1921 eröffnete die Bibliothek ihre neuen Leseräume im ehemaligen Marstall mit einem Bestaand von 200 000 Bänden.
1924 wurde Gottlieb Fritz neuer Direktor, unter dem sich die Bibliothek 1928 zur wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek mit einer Zeitschriftenhalle wandelte. Am 01.10.1930 bezogen 260 000 Bände einen weiteren Teil des Marstallgebäudes auf dem zweiten Hof. Vier Jahre später 1934 gab es mit Wilhelm Schuster einen neuen Direktor.
Durch den Krieg wurde das Marstallgebäude fast völlig zerstört und auch die Bibliotheksbestände litten unter den Bombenangriffen. Die Nachkriegszeit war - wie überall - von Provisorien geprägt. Der 1945 eingesetzte Direktor Erich Kürschner versuchte die Schäden zu beheben.
Die Vorkriegszahl von 400 000 Bänden wurde 1949 unter dem Direktor Karl Schulze wieder erreicht. Jedoch wurde erst 1951 wieder der öffentliche Leihverkehr mit den Öffentlichen Bibliotheken (Ost) aufgenommen. In die Direktion sollte nun etwas mehr Kontinuität Einzug halten. Heinz Werner blieb bis 1990 Direktor. Unter ihm wurde 1952 mit der bibliografischen Publikationstätigkeit begonnen. In den 50er Jahren wurde die Berliner Ärztebibliothek und die Ratsbibliothek angegliedert. Außerdem entwickelte sich die Bibliothek zunehmen zu einem öffentlichen Raum, in dem Veranstaltungen abgehalten wurden.
1966 wurde der Bibliotheksneubau im Marstallgebäude eröffnet.
Stiftung Zentral- und Landesbibliothek
Nachdem 1992 eine neue Konzeption zur weiteren Tätigkeit als Berliner Landesbibliothek gefasst wurde, beschloss man 1995 das Gesetz über die Einrichtung der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek.
2. Bestandsgeschichte
Am 01.06.2017 kamen 25 lfm der ZLB aus dem Zugang Acc. 8619, der auch Unterlagen aus dem A- und B-Bereich umfasste, ins Landesarchiv.
25 lfm, davon 9,76 lfm / 122 AE verzeichnet
3. Verweise bzw. korrespondierende Bestände
LAB A Rep. 021-03
LAB B Rep. 151
LAB C Rep. 725
LAB D Rep. 860 ehemaliges Deutsches Bibliotheksinstitut
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Berlin im Oktober 2020 Nathalie Huck
1. Institutionsgeschichte
Berliner Stadtbibliothek
Am 06.06.1901 wurde durch den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung die Berliner Stadtbibliothek unter dem Direktor Arend Buchholz gegründet. Am 15.10.1907 öffnete sie zum ersten Mal für die Besucherinnen und Besucher. 1908 beschließt die Stadtverordnetenversammlung einen Bibliotheksneubau. Das Bauprojekt scheitert jedoch mit dem Ausbruch des ersten Weltkrieges. Im März 1921 eröffnete die Bibliothek ihre neuen Leseräume im ehemaligen Marstall mit einem Bestaand von 200 000 Bänden.
1924 wurde Gottlieb Fritz neuer Direktor, unter dem sich die Bibliothek 1928 zur wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek mit einer Zeitschriftenhalle wandelte. Am 01.10.1930 bezogen 260 000 Bände einen weiteren Teil des Marstallgebäudes auf dem zweiten Hof. Vier Jahre später 1934 gab es mit Wilhelm Schuster einen neuen Direktor.
Durch den Krieg wurde das Marstallgebäude fast völlig zerstört und auch die Bibliotheksbestände litten unter den Bombenangriffen. Die Nachkriegszeit war - wie überall - von Provisorien geprägt. Der 1945 eingesetzte Direktor Erich Kürschner versuchte die Schäden zu beheben.
Die Vorkriegszahl von 400 000 Bänden wurde 1949 unter dem Direktor Karl Schulze wieder erreicht. Jedoch wurde erst 1951 wieder der öffentliche Leihverkehr mit den Öffentlichen Bibliotheken (Ost) aufgenommen. In die Direktion sollte nun etwas mehr Kontinuität Einzug halten. Heinz Werner blieb bis 1990 Direktor. Unter ihm wurde 1952 mit der bibliografischen Publikationstätigkeit begonnen. In den 50er Jahren wurde die Berliner Ärztebibliothek und die Ratsbibliothek angegliedert. Außerdem entwickelte sich die Bibliothek zunehmen zu einem öffentlichen Raum, in dem Veranstaltungen abgehalten wurden.
1966 wurde der Bibliotheksneubau im Marstallgebäude eröffnet.
Stiftung Zentral- und Landesbibliothek
Nachdem 1992 eine neue Konzeption zur weiteren Tätigkeit als Berliner Landesbibliothek gefasst wurde, beschloss man 1995 das Gesetz über die Einrichtung der Stiftung Zentral- und Landesbibliothek.
2. Bestandsgeschichte
Am 01.06.2017 kamen 25 lfm der ZLB aus dem Zugang Acc. 8619, der auch Unterlagen aus dem A- und B-Bereich umfasste, ins Landesarchiv.
25 lfm, davon 9,76 lfm / 122 AE verzeichnet
3. Verweise bzw. korrespondierende Bestände
LAB A Rep. 021-03
LAB B Rep. 151
LAB C Rep. 725
LAB D Rep. 860 ehemaliges Deutsches Bibliotheksinstitut
4. Literatur- und Quellenverzeichnis
Berlin im Oktober 2020 Nathalie Huck
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 AM CEST