Streit des Pflegers zu Tittmoning mit dem zu Trostberg über Inventur u. Nachlassverhandlung bei der verst. Barbara Orthueber zu Willertsham ("Wielerzhaim"), auch bzgl. Hans Orthueber zu Armutsham, Hans Mitterers zu Hofstett, des Trostb. Amtmannsknechts Mathäus Hueber u.a. wegen Verweigerung von Verbriefungen, Beschauen etc. bei bayer. Vogtleuten. Streit über Musterung von Urbarsuntertanen des Ger. Wald (Adam Hörl zu Roidham etc.) und Kastens Burghausen (Seb. Pichler zu Günzelham etc.), Getreidesperre u.a.m. Gegenseitige Inhaftierung von Untertanen aus Günzelham, Engertsham, Hilling und Ort (Balth. Ortner etc.).
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Streit des Pflegers zu Tittmoning mit dem zu Trostberg über Inventur u. Nachlassverhandlung bei der verst. Barbara Orthueber zu Willertsham ("Wielerzhaim"), auch bzgl. Hans Orthueber zu Armutsham, Hans Mitterers zu Hofstett, des Trostb. Amtmannsknechts Mathäus Hueber u.a. wegen Verweigerung von Verbriefungen, Beschauen etc. bei bayer. Vogtleuten. Streit über Musterung von Urbarsuntertanen des Ger. Wald (Adam Hörl zu Roidham etc.) und Kastens Burghausen (Seb. Pichler zu Günzelham etc.), Getreidesperre u.a.m. Gegenseitige Inhaftierung von Untertanen aus Günzelham, Engertsham, Hilling und Ort (Balth. Ortner etc.).
Erzstift Salzburg Hofrat, BayHStA, Erzstift Salzburg Hofrat 909
HL 5 Fasz.14 Nr.49
Registratursignatur/AZ: Registratur-Nr.: 135
Erzstift Salzburg Hofrat
Erzstift Salzburg Hofrat >> Streitfälle (insbes. mit Bayern), Bittgesuche u.a. in salzb. Gerichten (ohne Mühldorf) und nichtbayer. Aus- land: >> Gericht Tittmoning (mit Hfm. Törring-Tengling, Lam- poding u.a.)
(1608) 1625 - 1627
Enthält: Darin: Inventar der Barb. Orthueber; Erbvertrag zw. Elsbet Ortner u. ihren Kindern (1625); Beschreibung der Pienzenauerschen Vogtleute im Ger. Tittmoning (1627).
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Bemerkungen: Prod.1 u. 2 jetzt unter Ger. Waging (Nr.1024)
Orthu(e)ber/ Barbara (zu Willertsham)
Hueber/ Hans (zu Armutsham)
Mitterer/ Hans (zu Hofstett)
Hueber/ Mathäus (Trostb. Amtmannsknecht)
Hörl/ Adam (zu Roidham)
Pichler/ Sebastian (aus Günzelham)
Ortner/ Balthasar (zu Ort)
Ortner/ Elsbet
Pienzenau (Groß-, ehem. Burg bei -, Gde. Weyarn, Lkr. Miesbach), [Adels- fam. v.]
Tittmoning (Lkr. Traunstein)/ Pfleger
Trostberg (Lkr. Traunstein)/ Pfleger
Willertsham (Gde. Trostberg, Lkr. Traunstein)
Armutsham (Gde. Trostberg, Lkr. Traunstein)
Hofstett (Gde. Trostberg, Lkr. Traunstein)
Trostberg (Lkr. Traunstein)/ Amtmannsknecht
Wald (a.d.Alz, Gde. Garching a.d.Alz, Lkr. Altötting)/ Herrschaft, Gericht
Roidham (Gde. Kirchweidach, Lkr. Altötting)
Burghausen (Lkr. Altötting)/ Kastenamt, Hof-
Günzelham (Gde. Trostberg, Lkr. Traunstein)/
Engertsham (Gde. Trostberg, Lkr. Traunstein)
Hilling (Gde. Trostberg, Lkr. Traunstein)
Ort (Gde. Trostberg, Lkr. Traunstein)
Inventuren (s. auch Nachlassinventur)
Nachlassverhandlung
Tod, Todesfälle
Amtmannsknecht
Verbriefungen
Beschau (s. auch Rauchfang-, Mühlbeschau)
Musterung
Kasten (Getreide-)
Getreidesperre
Inhaftierung (s. auch Arrestierung)
Inventar
Erbverträge (-briefe)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:42 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bayerisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
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- 1 Abteilung I: Ältere Bestände (Tektonik)
- 1.6 Geistliche Fürstentümer (Tektonik)
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- Erzstift Salzburg (Tektonik)
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- Erzstift Salzburg Hofrat (Bestand)
- Streitfälle (insbes. mit Bayern), Bittgesuche u.a. in salzb. Gerichten (ohne Mühldorf) und nichtbayer. Aus- land: (Gliederung)
- Gericht Tittmoning (mit Hfm. Törring-Tengling, Lam- poding u.a.) (Gliederung)