Adolf v. Limburg, Herr zu Styrum, verschreibt seiner Ehefrau Elisabeth v. Reichenstein als Leibzucht die Güter zu Mülheim, an denen seine Mutter beleibzüchtigt war und die eine Rente von 350 Gulden abwerfen. Da aber sein Vater Wilhelm v. Limburg etliche dieser Güter an sich genommen hat und lebenslänglich gebrauchen soll, so soll seine Ehefrau dafür den Hof tom Biege (Beyge) mit allem Zubehör erhalten. Mitsiegler: Johann v. Aldenboichem, Ritter, Adrian Sobbe v. Grimberg und Richter Daem Rumswinckel zu Mülheim zugleich für die Schöffen Rutger Nöllenburg (Nellenberch), Heinrich upten Auberg (Oyberch), Johann Hellweg (Heylwech), Johann in dem Graven und Heinrich Smyt.
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Adolf v. Limburg, Herr zu Styrum, verschreibt seiner Ehefrau Elisabeth v. Reichenstein als Leibzucht die Güter zu Mülheim, an denen seine Mutter beleibzüchtigt war und die eine Rente von 350 Gulden abwerfen. Da aber sein Vater Wilhelm v. Limburg etliche dieser Güter an sich genommen hat und lebenslänglich gebrauchen soll, so soll seine Ehefrau dafür den Hof tom Biege (Beyge) mit allem Zubehör erhalten. Mitsiegler: Johann v. Aldenboichem, Ritter, Adrian Sobbe v. Grimberg und Richter Daem Rumswinckel zu Mülheim zugleich für die Schöffen Rutger Nöllenburg (Nellenberch), Heinrich upten Auberg (Oyberch), Johann Hellweg (Heylwech), Johann in dem Graven und Heinrich Smyt.
1020 / 109 A, B
1020 Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
Urkunden der Reichsherrschaft Styrum
1487 September 18
A) Ausfertigung: Pergament; B) Abschrift (17. Jh.): Papier mit Siegelzeichnungen; Siegel des Ausstellers und der 3 Mitsiegler anhängend; Rückvermerk
Archivale
Regest / Veröffentlichung: Regest: Hulshoff/Aders II, 2 Nr. 1527
Historische Datumsangabe: Datum: ... 1487 des neiten dinxtachs na sent Lambertz daghe des hylligen byschoffs
Historische Datumsangabe: Datum: ... 1487 des neiten dinxtachs na sent Lambertz daghe des hylligen byschoffs
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:32 MEZ