Die Appellation richtet sich gegen einen Bescheid, die wilden Pferde des Stifts Stoppenberg und der adligen Häuser Horl, Schellenberg, Hege (Heck) und Berge während der Dauer der Schweinemast aus der Borbecker Mark heraus zu halten.
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AA 0627, 648 - B 1687/5325
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 2. Buchstabe B
1693-1695 (1690-1693)
Enthaeltvermerke: Kläger: Die adeligen Beerbten in der Borbecker Mark, nämlich Anna Sophia Maria von Wrede als Dekanin des Stifts Stoppenberg; Leo Julius von Dobbe für sich und namens seiner Mitinteressenten; B[ernhard] Melchior von Vittinghoff gen. Schell, Haus Schellenberg; [Johanna Hedwig] verwitwete von Wenge gen. von Cornburg und Sidonia von Schwansbell, Witwe [Georg Friedrichs] von Asbeck zu Berge (Haus auf dem Bergh), letztere vertreten durch ihren Advokaten Dr. Johann Theodor Bruns, (Kl.) Beklagter: Sämtliche Markgenossen der Borbecker Mark: die Bauern Heinrich Beckmann; Johann Oestgathe; NN Kreyenbroch (Krayenbroch); Hermann Beyhoff (Bayhoff); Kaspar Kuhlmann (Kollmann); Johann Bückmann (Bickmann); Johann Gerhard Wegmann; Klaus to Betingrad (im Bedengradt); NN Loehmann (Lomans); Dietrich Stockmann (Steckmann); Heinrich Beckermann; Heinrich Rahmann (Rohmann); Christoph (Stoffel) in der Becke; Eberhard Niermann (Nihrmann); Johann Kirchmann; Philipp Eggebrecht (Eckenbrecht); Hermann Meyenhover (Mayenhöffer), alle Borbeck, (Bekl.) Prokuratoren (Kl.): Lic. Johann Adam Roleman (1693) Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Fürstl. Kanzlei (Räte) Essen, extrajudizial 1690 - 2. RKG 1693-1695 (1690-1693) Beweismittel: Acta priora (Bl. 15 - 26). Beschreibung: 1,5 cm, 28 Bl. und 9a - d, lose; Prot. ohne Einträge, 7 unqaudrangulierte Aktenstücke, prod. 23. Okt. 1693. Bl. 9a-b: Reproduktionsrezeß, prod. Wetzlar 23. Okt. 1693, lag bisher im hiesigen Bestand Stift Essen, Akte Nr. 857 (alte Signatur: XIII 54 VI) Bl. 566f.; 9c-d lag bisher ebenda, und zwar zunächst in Akte Nr. 858 (XIII 5e VII), dann bisher als Nr. 2331 bei den Urkunden dieses Bestandes.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:42 MESZ
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- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
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