Nicht angeführt (Konzentrationslager Flossenbürg).
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 045/0015a
former reference number: Flossenbürg 15
former reference number: I314, Folio 82-93
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Häftlingskategorien und -kennzeichnung
31.07.1946
Zeugenvernehmungs-Protokoll J. W. G., im Lager Gerstenfeld eingeliefert am 04.08.1944 ins Konzentrationslager Flossenbürg aus Arbeitslager Wieliczka, Kommando vom Konzentrationslager Krakau-Plaszow. Eins. in der Häftlings-Schreibstube, Gef. Bestand 8000-14000. Gesamtzahl von Konzentrationslager Flossenbürg 50 000, davon 15 000 Frauen, versch. Nat. Kennzeichnung der Nat. durch einen Winkel mit Buchstaben. Juden hatten den Buchstaben der Nat. mit einem gelben Streifen. Gef.-Ältester war der ung. Innenminister Keresztes-Fischer. Mehrmals öffentl. Hinrichtungen durch Erhängen auf dem Appellplatz. Viele Tote durch schlechte Ernährung. Der deutsche Kunstmaler aus Bln. Albert von Dydynski verstarb durch Mißhandlung. Durchführung von Todesstrafen außerhalb des Lagers. Tgl. Erschießungen, manchmal bis zu 10 Personen.
Okregowa Komisja Badania Zbrodni Niemieckich w Lodzi
Abgebende Stelle: Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen Ludwigsburg
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Polnisch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ