Baupolizeiliche Maßnahmen und hygiensiche Anforderungen zur Verbesserung der Wohnverhältnisse. Beseitigung von einzelnen Missständen, Bd. 1
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I. HA Rep. 76, VIII A Nr. 2435
I. HA Rep. 76 Kultusministerium
Kultusministerium >> 14 Ältere Medizinalregistratur >> 14.19 Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung. Medizinalpolizeiliche und sanitätspolizeiliche Aufsicht >> 14.19.04 Wohnungsbau und Beheizung (1800-1905)
Okt. 1800 - Apr. 1868
Enthält u. a.:
- Verbot des Beziehens neu gebauter Wohnungen wegen Gesundheitsgefährdung der Bewohner, dabei Begutachung durch das Oberkollegium medicum et sanitatis, 1800
- Warnung, neu gebaute oder stark reparierte Häuser nicht zu früh zu beziehen, 17. Mai 1820. In: Amtsblatt der königlichen Regierung in Stralsund 30 vom 26. Juli 1820
- Abklärung von baupolizeilichen Maßnahmen mit der Regierung in Breslau bei der Vermietung von gesundheitsgefährdendem Wohnraum an Unbemittelte und Arme, 1820-1824
- Bauordnung für Berlin (Entwurf) [Nov. 1846]. Gesetz wegen Bebauung der nachbarlichen Grenzen (Entwurf) [Nov. 1846](Amtsdrucke)
- Beratungen über eine neue Bauordnung für Berlin, 1846-1852
- Verordnung betreffend die Baupolizei in Berlin und in dem engeren Polizeibezirk der Stadt (Entwurf) Juli 1852
- Räumung von zwei Wohnungen im Haus des Schulvorstehers Rittershausen, Frankfurter Straße 121 in Berlin, 1853
- Untersuchung der Wohnverhältnisse auf dem Grundstück Neue Ackerstraße Lit. E in Berlin, 1854
- Vermietungen durch den Hausbesitzer G. Schulze, Invalidenstraße 86 in Berlin, 1854/55
- Beschwerde des Rentiers Steinbeck aus Brandenburg an der Havel, 1855
- Beschwerde des Mühlenmeisters Prillwitz über das Verbot der wohnlichen Nutzung eines Quartiers in seinem Haus Schönhauser Allee 73 in Berlin, 1855
- Erörterung der Verpflichtung von Unternehmern neben der Anlegung von steinernen Treppen auch zur Anlegung von Wasserleitungen bei allen Neubauten in Berlin, 1857
- Beschwerde des Rentiers Henkel gegen die Untersuchung der Kellerwohnung im Haus Schönhauser Allee 102, Berlin, auf Antrag des Pantinenmachers Kunst, 1857
- Beschwerde des Schneidermeisters Jung über die Polizeiverordnung zur Anlegung von Senkgruben auf Höfen, 1857
- Untersuchung der Mietwohnung des Produktenhändlers Mattes in der Hiebelstraße 20 in Berlin, 1858
- Bebauung des von der Stadt Berlin erworbenen Teils des Gartens der Freimaurerloge zu den drei Weltkugeln. Anlage einer Uferstraße am rechten Ufer des Festungsgraben. Anlage einer Straße von der Wallstraße in Richtung Waisenbrücke bis zum grünen Graben und weiter entlang bis zur Inselstraße, 1859
- Beschwerde des Eigentümers J. F. Bruns gegen die als gesundheitsgefährlich erachtete Wohnung des Mieters Kaufmann Kapp in seinem Haus Potsdamer Straße 82 in Berlin, 1860/61
- Beschwerde des Gutsbesitzers Stintz aus Runthal, Reg.-Bez. Merseburg, gegen die verweigerte Bauerlaubnis des Kreisphysikers Dr. Richter aus Weißenfels, 1861
- Anlegung eines Stalls auf dem Grundstück Klosterstraße 46 in Breslau, 1861
- Entbindung des Gürtlermeisters August Schmidt von der Räumung der Rohbauwohnung auf dem Grundstück des Eigentümers Horn, Jakobi-Kirchstraße 4 in Berlin, 1861
- Verweigerung der Erlaubnis zur Vermietung von angeblich unbewohnbaren Räumlichkeiten in ihrem Haus Wallstraße 52 in Berlin durch die Witwe Arten alias Arndt, dabei Immediatgesuch vom 9. Dez. 1861, 1861/62
- Verbot der Vermietung einer feuchten Wohnung durch den Eigentümer Berthold, Kleine Kurstraße 10 in Berlin, auf Ersuchen des Silber- und Goldschmieds Ed. Friedrich, Wrangelstraße 52, 1865
- Beschwerde des Heringshändlers Messe gegen die Räumung seiner Kellerwohnung in der Sebastianstraße 5 in Berlin, 1866
- Verabsäumte Untersuchung der von dem Schankwirt Mecklenburg bewohnten Wohnung Junkerstraße 21 Ecke Markgrafenstraße 17 in Berlin. Vorladung des Destillateurs Wilhelm Louis Arndt, 1866
- Beschwerde des Kaufmanns und Hausbesitzers Carl Wilhelm Plettner aus Berlin, Burgstraße 3, über die Wohnungsmietsache mit dem Kaufmann E. Flatow wegen Gesundheitsgefährdung, 1867
- Beschwerde des Schmiedemeisters Griebsch aus Breslau gegen die Räumung der als Schanklokal genutzten Kellerräume seines Hauses in der Seminarstraße 6, 1867
- Beschwerde des Destillateurs Wilhelm Louis Arndt gegen das Verbot der Vermietung von Kellerräumen als Wohnraum in der Markgrafenstraße 17, 1867
- Forderung des Kaufmanns B. Michaelis, Klosterstraße 53, auf Rückerstattung von 20 Silbergroschen Arztgebühren für die Untersuchung eines von ihm von dem Besitzer Meyer gepachteten und mit Hausschwamm behafteten Lokals in der Müllerstraße 112 in Berlin, 1867
- Beschwerde des Wundarztes 1. Klasse Dr. Deventer gegen das Verbot der weiteren Vermietung von Kellerräumen als Wohnraum in seinem Haus Potsdamer Straße 43a in Berlin, 1867/68
- Beschwerde des Kaufmanns D. L. Landsberger gegen die Räumung der Kellerwohnung des Töpfermeisters Bröhl in der Gipsstraße 11 in Berlin, 1867/68
- Beschwerde des A. Nickel gegen die Räumung der Kellerwohnung seines Hauses Naunynstraße 54/54a in Berlin, 1868
- Beschwerde des Maurermeisters Woischke gegen die polizeiliche Untersuchung seines Hauses in der Berlinerstraße 36b in Breslau, 1868
- Beschwerde des Hausbesitzers Ernst Gloffka gegen die Sperrung der Kellerräume zur wohnlichen Nutzung seines Hauses Teichstraße 11 in Breslau, 1868.
- Verbot des Beziehens neu gebauter Wohnungen wegen Gesundheitsgefährdung der Bewohner, dabei Begutachung durch das Oberkollegium medicum et sanitatis, 1800
- Warnung, neu gebaute oder stark reparierte Häuser nicht zu früh zu beziehen, 17. Mai 1820. In: Amtsblatt der königlichen Regierung in Stralsund 30 vom 26. Juli 1820
- Abklärung von baupolizeilichen Maßnahmen mit der Regierung in Breslau bei der Vermietung von gesundheitsgefährdendem Wohnraum an Unbemittelte und Arme, 1820-1824
- Bauordnung für Berlin (Entwurf) [Nov. 1846]. Gesetz wegen Bebauung der nachbarlichen Grenzen (Entwurf) [Nov. 1846](Amtsdrucke)
- Beratungen über eine neue Bauordnung für Berlin, 1846-1852
- Verordnung betreffend die Baupolizei in Berlin und in dem engeren Polizeibezirk der Stadt (Entwurf) Juli 1852
- Räumung von zwei Wohnungen im Haus des Schulvorstehers Rittershausen, Frankfurter Straße 121 in Berlin, 1853
- Untersuchung der Wohnverhältnisse auf dem Grundstück Neue Ackerstraße Lit. E in Berlin, 1854
- Vermietungen durch den Hausbesitzer G. Schulze, Invalidenstraße 86 in Berlin, 1854/55
- Beschwerde des Rentiers Steinbeck aus Brandenburg an der Havel, 1855
- Beschwerde des Mühlenmeisters Prillwitz über das Verbot der wohnlichen Nutzung eines Quartiers in seinem Haus Schönhauser Allee 73 in Berlin, 1855
- Erörterung der Verpflichtung von Unternehmern neben der Anlegung von steinernen Treppen auch zur Anlegung von Wasserleitungen bei allen Neubauten in Berlin, 1857
- Beschwerde des Rentiers Henkel gegen die Untersuchung der Kellerwohnung im Haus Schönhauser Allee 102, Berlin, auf Antrag des Pantinenmachers Kunst, 1857
- Beschwerde des Schneidermeisters Jung über die Polizeiverordnung zur Anlegung von Senkgruben auf Höfen, 1857
- Untersuchung der Mietwohnung des Produktenhändlers Mattes in der Hiebelstraße 20 in Berlin, 1858
- Bebauung des von der Stadt Berlin erworbenen Teils des Gartens der Freimaurerloge zu den drei Weltkugeln. Anlage einer Uferstraße am rechten Ufer des Festungsgraben. Anlage einer Straße von der Wallstraße in Richtung Waisenbrücke bis zum grünen Graben und weiter entlang bis zur Inselstraße, 1859
- Beschwerde des Eigentümers J. F. Bruns gegen die als gesundheitsgefährlich erachtete Wohnung des Mieters Kaufmann Kapp in seinem Haus Potsdamer Straße 82 in Berlin, 1860/61
- Beschwerde des Gutsbesitzers Stintz aus Runthal, Reg.-Bez. Merseburg, gegen die verweigerte Bauerlaubnis des Kreisphysikers Dr. Richter aus Weißenfels, 1861
- Anlegung eines Stalls auf dem Grundstück Klosterstraße 46 in Breslau, 1861
- Entbindung des Gürtlermeisters August Schmidt von der Räumung der Rohbauwohnung auf dem Grundstück des Eigentümers Horn, Jakobi-Kirchstraße 4 in Berlin, 1861
- Verweigerung der Erlaubnis zur Vermietung von angeblich unbewohnbaren Räumlichkeiten in ihrem Haus Wallstraße 52 in Berlin durch die Witwe Arten alias Arndt, dabei Immediatgesuch vom 9. Dez. 1861, 1861/62
- Verbot der Vermietung einer feuchten Wohnung durch den Eigentümer Berthold, Kleine Kurstraße 10 in Berlin, auf Ersuchen des Silber- und Goldschmieds Ed. Friedrich, Wrangelstraße 52, 1865
- Beschwerde des Heringshändlers Messe gegen die Räumung seiner Kellerwohnung in der Sebastianstraße 5 in Berlin, 1866
- Verabsäumte Untersuchung der von dem Schankwirt Mecklenburg bewohnten Wohnung Junkerstraße 21 Ecke Markgrafenstraße 17 in Berlin. Vorladung des Destillateurs Wilhelm Louis Arndt, 1866
- Beschwerde des Kaufmanns und Hausbesitzers Carl Wilhelm Plettner aus Berlin, Burgstraße 3, über die Wohnungsmietsache mit dem Kaufmann E. Flatow wegen Gesundheitsgefährdung, 1867
- Beschwerde des Schmiedemeisters Griebsch aus Breslau gegen die Räumung der als Schanklokal genutzten Kellerräume seines Hauses in der Seminarstraße 6, 1867
- Beschwerde des Destillateurs Wilhelm Louis Arndt gegen das Verbot der Vermietung von Kellerräumen als Wohnraum in der Markgrafenstraße 17, 1867
- Forderung des Kaufmanns B. Michaelis, Klosterstraße 53, auf Rückerstattung von 20 Silbergroschen Arztgebühren für die Untersuchung eines von ihm von dem Besitzer Meyer gepachteten und mit Hausschwamm behafteten Lokals in der Müllerstraße 112 in Berlin, 1867
- Beschwerde des Wundarztes 1. Klasse Dr. Deventer gegen das Verbot der weiteren Vermietung von Kellerräumen als Wohnraum in seinem Haus Potsdamer Straße 43a in Berlin, 1867/68
- Beschwerde des Kaufmanns D. L. Landsberger gegen die Räumung der Kellerwohnung des Töpfermeisters Bröhl in der Gipsstraße 11 in Berlin, 1867/68
- Beschwerde des A. Nickel gegen die Räumung der Kellerwohnung seines Hauses Naunynstraße 54/54a in Berlin, 1868
- Beschwerde des Maurermeisters Woischke gegen die polizeiliche Untersuchung seines Hauses in der Berlinerstraße 36b in Breslau, 1868
- Beschwerde des Hausbesitzers Ernst Gloffka gegen die Sperrung der Kellerräume zur wohnlichen Nutzung seines Hauses Teichstraße 11 in Breslau, 1868.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:34 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Kultus (Geistliche, Unterrichts- und Medizinalverwaltung) (Tektonik)
- Kultusministerium (Bestand)
- 14 Ältere Medizinalregistratur (Gliederung)
- 14.19 Schutz von Leben und Gesundheit der Bevölkerung. Medizinalpolizeiliche und sanitätspolizeiliche Aufsicht (Gliederung)
- 14.19.04 Wohnungsbau und Beheizung (1800-1905) (Gliederung)