V Bauverwaltung
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Gliederung
0-1-3 Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III) Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III)
Stadtverwaltung Düsseldorf von 1876 - 1933 (alt: Bestand III)
1876 Nov. 5.: Errichtung der Registratur V (Bausachen) 1877: Gas- und Wasserwerksangelegenheiten von IV an V. 1890 März 12.: Die Angelegenheiten der Feuerpolizei, soweit sie die Sicherung der Gebäude gegen Feuer betreffen, von III zu V. 1890 Juni 2.: Bildung von 2 Baukommissionen (I für Hochbau und II für Tiefbau) und entsprechend 2 Geschäftskreisen (Stadtbauamt I = Hochbau und Stadtbauamt II = Tiefbau) "Die büromäßige Erledigung erfolgt durch die Registratur V in der seitherigen Weise". 1896: Klein- und Straßenbahnangelegenheiten von V an IVa. 1899 Mai 5.: Bildung des Werft- und Hafenbauamtes (Bauamt III). Die büromäßige Bearbeitung der Werft- und Hafenbausachen bleibt bei IVa, die der Deiche bei V. 1901ff: Registratur Va für Hochbauangelegenheiten. 1903: Angelegenheiten von Hafen und Rheinwerft von IVa an V. 1908: Registratur V: Personalien, Bebauungsplan, Straßen und Plätze, Brücken, Bürgersteige, Kanalanlagen, Wasserbau, Eisenbahn, Fähren usw., Trinkhallen, Bedürfnisanstalten usw., Fuhrpark, Hafen und Rheinwerft, Baupolizei; Registratur Va: Hochbauamt 1911 Jan 10.: Errichtung der Registratur Vb (Baupolizei) 1919 Jan 28.: Errichtung des Amtes Vc (Wohnungsamt), aufgelöst 1.4.1933 1920 Juli 20.: Registratur Va1 an Stelle von Ij für Tumultschäden zuständig. 1921 Nov 9.: Die technische Abteilung des Wohnungsamtes von Vc an Va. 1926: Auflösung der Registratur Va1: Regelung von Schäden zu Amt I; Feuerwehr, Desinfektion, Kraftwagenzentrale zu Amt III; Schlachthof, Tonhalle und Märkte von Va zu V. Die Akten des Amtes V betr. Schlachthof sind 1943 infolge eines Luftangriffs zumeist verloren gegangen. Weitere Akten bei Nachträge, Ablieferung des Amtes 67 Kanal- und Wasserbauamt.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:24 MEZ