Kläger: Cornelius Simons im Amt Trittau, namens seiner Frau Maria, geb. Schonck, Witwe des Peter von Overbeck (der Jüngere) in Hamburg.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg und als Nebenbeklagter Samuel Steinbach in Hamburg, für sich und seine Schwester Magaretha Steinbach in Amsterdam, als Erben des Hans Hermann Steinbach.- Streitgegenstand: Mandati ... cum clausula; Zuständigkeit der Gerichte in Hamburg oder Holstein und Aufhebung des Arrestes aus dem Anteil der Maria Simons an der Erbschaft ihrer Mutter Petronella Schonck in Hamburg in einem Streit um eine Forderung der Nebenbeklagten in Höhe von 4200 Reichstalern gegen die Kläger
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Kläger: Cornelius Simons im Amt Trittau, namens seiner Frau Maria, geb. Schonck, Witwe des Peter von Overbeck (der Jüngere) in Hamburg.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg und als Nebenbeklagter Samuel Steinbach in Hamburg, für sich und seine Schwester Magaretha Steinbach in Amsterdam, als Erben des Hans Hermann Steinbach.- Streitgegenstand: Mandati ... cum clausula; Zuständigkeit der Gerichte in Hamburg oder Holstein und Aufhebung des Arrestes aus dem Anteil der Maria Simons an der Erbschaft ihrer Mutter Petronella Schonck in Hamburg in einem Streit um eine Forderung der Nebenbeklagten in Höhe von 4200 Reichstalern gegen die Kläger
211-2_O 19
O 1589
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> O
1474,1570,1639,1655-1661
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Lt. Ulrich Daniel Kühorn. Beklagter: Dr. Georg Goll (1657), Dr. Johann Carl Müeg (1661).- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1657-1661.- Darin: Urkunde von 1474 über die Verleihung des "privilegium de non evocando" durch Kaiser Friedrich III. an den König von Dänemark als Herzog von Holstein sowie eine Bestätigung dieses Privilegs 1570 durch den Kaiser Maximilian II.; Vertrag von 1639 zwischen Hamburg und den niederländischen Einwohnern der Stadt; Aktenstücke aus Prozessen der Parteien in Hamburg und Holstein 1655-1661; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Gießen von 1660.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11282 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ