Graf Gerhard (der Mutige) von Oldenburg beurkundet in lateinischer Sprache, dass der Bremische Geistliche Herr (dominus) Johann Snelle zu seinem, seiner Eltern und Verwandten (amicorum) Seelenheil am Altar in der Lambertikirche, der gegründet ist "in honore gloriose dei genetricis virginis Marie, omnium Angelorum, Petri et Pauli, Philippi et Jacobi et Thome apostolorum et Viti martiris atque Katherine virginis necnon in refrigerium omnium fidelium defunctorum", ein Lehn (beneficium) von vier Bremer Mark gestiftet hat, dazu ferner Graf Gerds Gattin Adelheid bzw. "Alheydis de Tekelenborch, in Oldenborch et Delmenhorst dei gratia comitissa", eine Mark, Remberd Bernefür (Bernevur) 1/2, Meynard Rusche eine, Dietrich Schlepegrell (Diderik Slepegrelle) 1/2 und Frederik Hoeth "pie memorie" zwei Bremer Mark. Der Graf siegelt. Datierung: Datum anno domini MCCCCLXVI° ipso die Purificationis Marie = 1466 Februar 2
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Graf Gerhard (der Mutige) von Oldenburg beurkundet in lateinischer Sprache, dass der Bremische Geistliche Herr (dominus) Johann Snelle zu seinem, seiner Eltern und Verwandten (amicorum) Seelenheil am Altar in der Lambertikirche, der gegründet ist "in honore gloriose dei genetricis virginis Marie, omnium Angelorum, Petri et Pauli, Philippi et Jacobi et Thome apostolorum et Viti martiris atque Katherine virginis necnon in refrigerium omnium fidelium defunctorum", ein Lehn (beneficium) von vier Bremer Mark gestiftet hat, dazu ferner Graf Gerds Gattin Adelheid bzw. "Alheydis de Tekelenborch, in Oldenborch et Delmenhorst dei gratia comitissa", eine Mark, Remberd Bernefür (Bernevur) 1/2, Meynard Rusche eine, Dietrich Schlepegrell (Diderik Slepegrelle) 1/2 und Frederik Hoeth "pie memorie" zwei Bremer Mark. Der Graf siegelt. Datierung: Datum anno domini MCCCCLXVI° ipso die Purificationis Marie = 1466 Februar 2
NLA OL, Best. 23, -5 Urk. Nr. 190
Best. 23-5
NLA OL, Best. 23 Oldenburgische Klöster und Stifter
Oldenburgische Klöster und Stifter >> 6 Urkunden >> 6.5 Kollegiatstift St. Lamberti in Oldenburg
- 02.02.1466
Enthält: Ausfertigung; Pergament, 14 x 25 cm; Plica: 2 cm Siegel: ja; Anzahl 1 (des Grafen Siegel (die beiden Balken auf dem Wappenschild und das Kreuz zwischen den Hörnern der Helmzier) an; Rundsiegel mit Wappen; an Pergamentpressel anhängend); 5 cm Beilagen: ja Druck: OUB 4, Nr. 1089 (Regest mit Abschrift) Abschrift: Leverkus, UB St. Lamberti in Ol. (Slg 80, Best. 296 Nr. 4-2), S. 169ff
Verzeichnung
Ergänzungen: Klassifikation TeilB: 1466_02_02
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ