Der Richter der Straßburger Kurie beurkundet, dass Graf Heinrich von Werdenberg, Sohn des +Grafen Eberhard von Werdenberg, an Wilhelm von Burne, Edelknecht, Straßburger Diözese, alle seine Rechte und Einkünfte aus den Dörfern Wittenwilre (Wittenweier), Almenswilre (Allmannsweier), Nunnenwilre (Nonnenweier), Kunringen (Köndringen), Malterdingen, Heimbach, in Landeck under der Straßen, seine Leute in Baldingen und an anderen Orten, alles im Preißgau gelegen ("in Territorio dicto der Preißgau"), was alles er von seiner +Mutter, Frau Phie von Geroltzeck ererbt hat, dazu 50 Scheffel Weizen (siliginis) und 6 £ Pfg Geld aus dem Ort Bleichach, 6 Saum Wein jährlicher Einkünfte aus Malterdingen, 100 fl. Zins, ablösig mit 1500 fl. bei dem Käufer, 80 fl. Zins, ablösig mit 900 fl. bei Fritschi gen. Museler und Johann gen. Buller, Bürgern zu Straßburg, 10 fl. Zins, ablösig mit 120 fl. bei Johann gen. Böcklin, Bürger zu Straßburg, 4 £ Straßb. Pfg Zins, ablösig mit 40 £ Pfg bei Else von Duntzenheimb, Bürgerin zu Straßburg, 2 £ Pfg Zins, ablösig mit 20 £ Pfg bei Bruno von Diersberg, Edelknecht, und Cuntz gen. in dem Sester von Lare, und 2 £ Pfg Zins, ablösig mit 24 £ Pfg bei Metze von Seselsheimb, Klosterfrau zu St. Nikolaus außerhalb der Mauern zu Straßburg, um 750 fl. und 9 £ Straßburger Pfg verkauft hat, über die er quittiert. Die genannten Dörfer sind mit 9 £ Pfg belastet, nämlich mit 4 £ bei Johann gen. Bullin zu Straßburg, 3 £ bei Heintzmann gen. Scherer von Rhynowe und 2 £ bei Heintz gen. Gerlach von Rynowe.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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