Korrespondenz Eugen Zimmermanns an Wilhelm von Preußen, Kronprinz, nach Wieringen (Holland). (maschinenschriftliche Durchschrift, "Persönlich und vertraulich!" gekennzeichnet). [Berlin], 19. April 1919. [3 Blatt]
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BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E., Nr. 90
BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E. Zimmermann, Eugen (Dep.)
Zimmermann, Eugen (Dep.) >> 05 Korrespondenzen >> 05.02 Korrespondenz von Eugen Zimmermann an A-Z >> 05.02.05 Wilhelm von Preußen (Deutscher Kronprinz bis 1918) >> 05.02.05.01 April 1919
19.4.1919
Enthält u.a.:
- Dank für die Eugen Zimmermann sehr interessierenden Zeilen vom 2. d. Mts. [02. April 1919]
- Versicherung des Mitgefühls mit dem Schicksal des kaiserlichen Hauses
- Angebot für eine spätere Unterhaltung während eines geschäftlichen Aufenthaltes in Holland über die Gründe jener Ereignisse [im November 1918] und die gleichzeitige Aufklärung der nunmehr schon historischen Zeitepoche
- Publikation des unbekannten Buchautors Binder: "Die Schuld des Kaisers" und dessen Aufnahme in der breiten Öffentlichkeit (minimaler Buchabsatz)
- Zimmermanns Empfehlung zur Ignoranz des Buches anstatt von angedachten Pressekampagnen mit kritischen Betrachtungen Gebrauch zu machen, die die Buchverbreitung nur noch fördern
- Traurige Wirtschaftssituation in Deutschland (derzeitiges Siechtum), fehlende regierungsfähige kluge Köpfe in der sozialdemokratischen Führung und deren Einflusslosigkeit auf die Volksmassen, speziell die Arbeiterschaft
- Interessenbekundung vom Verlag an einem Buchprojekt des Kronprinzen über seine militärische und politische Mitwirkung im I. Weltkrieg, insbesondere über eine Verlegung dieses Werkes im K. F. Koehlerverlag (im Werk könnten so objektiv wertvolle Klarstellungen über die Schlachten von Longwy und Verdun Aufnahme finden)
- Aufrichtige Wünsche für das Wohlergehen des Kronprinzen sowie seines Hauses [Hohenzollern]
- Dank für die Eugen Zimmermann sehr interessierenden Zeilen vom 2. d. Mts. [02. April 1919]
- Versicherung des Mitgefühls mit dem Schicksal des kaiserlichen Hauses
- Angebot für eine spätere Unterhaltung während eines geschäftlichen Aufenthaltes in Holland über die Gründe jener Ereignisse [im November 1918] und die gleichzeitige Aufklärung der nunmehr schon historischen Zeitepoche
- Publikation des unbekannten Buchautors Binder: "Die Schuld des Kaisers" und dessen Aufnahme in der breiten Öffentlichkeit (minimaler Buchabsatz)
- Zimmermanns Empfehlung zur Ignoranz des Buches anstatt von angedachten Pressekampagnen mit kritischen Betrachtungen Gebrauch zu machen, die die Buchverbreitung nur noch fördern
- Traurige Wirtschaftssituation in Deutschland (derzeitiges Siechtum), fehlende regierungsfähige kluge Köpfe in der sozialdemokratischen Führung und deren Einflusslosigkeit auf die Volksmassen, speziell die Arbeiterschaft
- Interessenbekundung vom Verlag an einem Buchprojekt des Kronprinzen über seine militärische und politische Mitwirkung im I. Weltkrieg, insbesondere über eine Verlegung dieses Werkes im K. F. Koehlerverlag (im Werk könnten so objektiv wertvolle Klarstellungen über die Schlachten von Longwy und Verdun Aufnahme finden)
- Aufrichtige Wünsche für das Wohlergehen des Kronprinzen sowie seines Hauses [Hohenzollern]
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:33 MESZ
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