Korrespondenz betreffend vor allem Angelegenheiten der CDU, A - F, 1948 - 1950
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/35 Bü 708
I 33
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 1/35 Nachlass Dr. Gebhard Müller, Ministerpräsident, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, CDU-Politiker (* 1900, + 1990)
Nachlass Dr. Gebhard Müller, Ministerpräsident, Präsident des Bundesverfassungsgerichts, CDU-Politiker (* 1900, + 1990) >> 7. Korrespondenz
1948-1950
Enthält u. a.: Schreiben Gebhard Müllers an Konrad Adenauer (betreffend Überlegungen Müllers bezüglich einer Nominierung Ernst Reuters für das Amt des Bundespräsidenten, Bedenken Müllers wegen der Einbeziehung des Bundesratspräsidenten in die Koalitionsverhandlungen), Peter Altmeier, Franz Arnold, Wilhelm Baessler, Bernhard Bauknecht (betreffend Aufforderung Müllers an Bauknecht, für den Bundestag zu kandidieren; Gesuche der Gemeinden Kressbronn und Langenargen um Erleichterung der Besatzungslasten), Bürgermeister a. D. von Weingarten Braun (mit Gesuch Brauns um Senkung des von der Benediktinerabtei Weingarten an das Land Württemberg-Hohenzollern zu zahlenden Mietzinses), Paul de Chapeaurouge (betreffend Gesetzesantrag des Hamburger Senats über den öffentlichen Nachweis der Herkunft von Parteimitteln; mit Chapeaurouge, Paul de: "Ein gefährliches Gesetz"), Deutsche Union (betreffend Gründung der Gruppe Württemberg-Hohenzollern der Deutschen Union, Juni 1949), Bruno Dörpinghaus, Hermann Dold, Kreisgeschäftsstelle Ebingen der CDU für den Landkreis Balingen (betreffend Kandidatur des Oberregierungsrats Friedrich Römer für das Amt des Landrats von Balingen), Hans Ehard (mit Schreiben Ehards an Karl Arnold mit Bericht über die Unterredung der CDU-Ministerpräsidenten Peter Altmeier, Gebhard Müller und Leo Wohleb in Frankfurt/Main im August 1948 über die Stellung des Bundesrats und die Verteilung der finanziellen Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern; mit Rede Ehards auf einer Kundgebung der CDU anlässlich der Landesversammlung der südwürttembergischen CDU in Ravensburg am 19. Juni 1949), Fritz Erler, Oskar Farny (mit Schreiben Farnys an Bernhard Bauknecht betreffend Ablehnung eines (Bundestags?)-mandats durch Farny), FDP/DVP-Landesverband Württemberg-Hohenzollern (mit Rundschreiben des FDP-/DVP-Landesverbandes zum Ausscheiden der Partei aus der Regierungskoalition in Württemberg-Hohenzollern; Schreiben des Landesverbandes an Müller betreffend Billigung der sog. Freudenstädter Beschlüsse durch die FDP/DVP), Heckmann, Staatsanwalt in Rottweil (zum Fall Fritz Fleck), Hessisches Landessekretariat der CDU in Frankfurt/Main (mit Schreiben von Heinrich von Brentano und Walter Strauß an Heine betreffend deren Motive, bei der Abstimmung über den Regierungssitz für Bonn zu stimmen)
Darin: "Caux-Informationsdienst Weltkonferenz für Moralische Aufrüstung" Nr. 1 und 2 vom 15. Juni und 23. Juni 1949; Foto mit Teilnehmern (u. a. Gebhard Müller) der Konferenz; "Es muß alles anders werden" (Text eines anlässlich der Konferenz für Moralische Aufrüstung in Caux-sur-Montreux gesungenen Liedes); Foto mit Ansicht vom Marktplatz in Freudenstadt nach der Zerstörung 1945; Rundschreiben der Landesflüchtlingsausschüsse der CDU/CSU betreffend Forderung nach Berücksichtigung der Interessen der Vertriebenen bei der Aufstellung von Kandidaten für die Bundestagswahl 1949; Erklärung der deutschen Bischofskonferenz zum geplanten Grundgesetz vom 11. Februar 1949
Darin: "Caux-Informationsdienst Weltkonferenz für Moralische Aufrüstung" Nr. 1 und 2 vom 15. Juni und 23. Juni 1949; Foto mit Teilnehmern (u. a. Gebhard Müller) der Konferenz; "Es muß alles anders werden" (Text eines anlässlich der Konferenz für Moralische Aufrüstung in Caux-sur-Montreux gesungenen Liedes); Foto mit Ansicht vom Marktplatz in Freudenstadt nach der Zerstörung 1945; Rundschreiben der Landesflüchtlingsausschüsse der CDU/CSU betreffend Forderung nach Berücksichtigung der Interessen der Vertriebenen bei der Aufstellung von Kandidaten für die Bundestagswahl 1949; Erklärung der deutschen Bischofskonferenz zum geplanten Grundgesetz vom 11. Februar 1949
1 Bü
Archivale
Braun, Wilhelm; Bürgermeister a. D. von Weingarten, 1887-1971
Heckmann; Staatsanwalt in Rottweil
Heine
Balingen BL; Landrat
Bonn BN, Regierungssitz
Caux-sur-Montreux, Kt. Waadt [CH]; Weltkonferenz für Moralische Aufrüstung
Ebingen : Albstadt BL; CDU-Kreisgeschäftsstelle
Freudenstadt FDS; Ansicht nach der Zerstörung
Hamburg HH; Senat
Kressbronn am Bodensee FN; Besatzungslasten
Langenargen FN; Besatzungslasten
Ravensburg RV; Landesversammlung der südwürttembergischen CDU
Weingarten RV; Benediktinerabtei
Württemberg-Hohenzollern; Deutsche Union
Württemberg-Hohenzollern; FDP/DVP-Landesverband
Württemberg-Hohenzollern; Regierungskoalition
Besatzungslasten
Bundesrat, Präsident
Bundesrat, rechtliche Stellung
Bundestagswahl 1949
CDU/CSU; Landesflüchtlingsausschüsse
CDU; Hessisches Landessekretariat
CDU; Kreisgeschäftsstelle Ebingen
CDU; Südwürttemberg
FlüchtlingsausDeutsche Union; Gruppe Württemberg-Hohenzollern
Fotos
Freudenstädter Beschlüsse
Grundgesetz
Hessisches Landessekretariat der CDU
Koalitionsverhandlungen
Moralische Aufrüstung
Parteimittel, Herkunft der
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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