Augustin [I. Gimmi], Abt, und der Konvent des Klosters Kreuzlingen schließen einen Tauschvertrag mit Elias Bruggberger, Spitalmeister, und dem Konvent des Hl. Geistordens in Memmingen. Kreuzlingen übergibt dem Spitalorden die von Jungfrau Klara Speidlin herrührenden Rebgüter samt einem Vierling Wieswachs in den Öhmdwiesen sowie 18 Weingölten in Markdorf. Dafür überträgt der Spitalmeister Kreuzlingen die ihm auf der Insel Reichenau zustehenden Reben, Häuser, Torkel, Geschirr, Vieh und Dung. Da die Reichenauer Güter mehr wert sind, bekommt der Spitalmeister zusätzlich an Wein 7 Fuder Kreuzlinger Gewächs des Jahrgangs 1677 und 2 Fuder 15 Eimer vom 1678er, ferner 2 Fuder Markdorfer vom Jahrgang 1678 sowie 7 Fuder 15 Eimer vom 79er, schließlich 100 fl Reichswährung in bar.
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Augustin [I. Gimmi], Abt, und der Konvent des Klosters Kreuzlingen schließen einen Tauschvertrag mit Elias Bruggberger, Spitalmeister, und dem Konvent des Hl. Geistordens in Memmingen. Kreuzlingen übergibt dem Spitalorden die von Jungfrau Klara Speidlin herrührenden Rebgüter samt einem Vierling Wieswachs in den Öhmdwiesen sowie 18 Weingölten in Markdorf. Dafür überträgt der Spitalmeister Kreuzlingen die ihm auf der Insel Reichenau zustehenden Reben, Häuser, Torkel, Geschirr, Vieh und Dung. Da die Reichenauer Güter mehr wert sind, bekommt der Spitalmeister zusätzlich an Wein 7 Fuder Kreuzlinger Gewächs des Jahrgangs 1677 und 2 Fuder 15 Eimer vom 1678er, ferner 2 Fuder Markdorfer vom Jahrgang 1678 sowie 7 Fuder 15 Eimer vom 79er, schließlich 100 fl Reichswährung in bar.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 593
GLAK 7/687
00097
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1680 April 3 (den dritten monaths tag Aprilis)
27 x 49,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament fleckig
Ausstellungsort: Markdorf
Aussteller: Augustin [I. Gimmi], Abt, und der Konvent des Klosters Kreuzlingen
Empfänger: Elias Bruggberger, Spitalmeister, und der Konvent des Hl. Geistordens in Memmingen
Siegler: Aussteller, Bartholomäus Stahl, Stadtammann in Markdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., 2 abg., 1 in Holzkapsel
Ausstellungsort: Markdorf
Aussteller: Augustin [I. Gimmi], Abt, und der Konvent des Klosters Kreuzlingen
Empfänger: Elias Bruggberger, Spitalmeister, und der Konvent des Hl. Geistordens in Memmingen
Siegler: Aussteller, Bartholomäus Stahl, Stadtammann in Markdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 3 S., 2 abg., 1 in Holzkapsel
Bruggberger, Elias, Spitalmeister
Gimmi, Augustin I.; Abt von Kreuzlingen
Kreuzlingen, Augustin I. Gimmi; Abt, 1631-1696
Speidlin, Klara
Stahl, Bartholomäus, Stadtammann
Kreuzlingen, Kt. Thurgau [CH]; Kloster, Abt und Konvent
Markdorf FN; Flurstücke
Markdorf FN; Stadtammann
Memmingen MM; Heilig-Geist-Orden, Konvent
Memmingen MM; Heilig-Geist-Orden, Spitalmeister
Reichenau KN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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